Nach den jüngsten Skandalen
Lebensmittelkontrolleure fordern mehr Personal

Derzeit arbeiten bundesweit rund 2500 Lebensmittelkontrolleure. Dies sei laut dem deutschen Bundesverband zu wenig, um Skandale wie etwa den um den Wursthersteller Wilke aufzuklären.

Montag, 04.11.2019, 07:22 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 07:24 Uhr
Das Produktionsgelände des Fleischherstellers Wilke Wurstwaren. Nach dem Wilke-Lebensmittelskandal fordert der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure mehr Personal.
Das Produktionsgelände des Fleischherstellers Wilke Wurstwaren. Nach dem Wilke-Lebensmittelskandal fordert der Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure mehr Personal. Foto: Uwe Zucchi

Berlin (dpa) - Nach den jüngsten Lebensmittelskandalen etwa um den hessischen Wursthersteller Wilke fordern Lebensmittelkontrolleure in Deutschland mehr Personal und organisatorische Verbesserungen.

«Wir fordern seit Jahren zusätzliche Stellen, mindestens 1500 Lebensmittelkontrolleure mehr», sagte Maik Maschke , Vizechef des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands, dem «Tagesspiegel». Derzeit gibt es demnach bundesweit rund 2500 Lebensmittelkontrolleure.

Um das Aufsichtssystem und Rückrufe zu verbessern, sind nach Meinung des Verbandsvizes eine bessere Vernetzung der Behörden und einheitliche Datenformate nötig.

Reformbedarf sieht Maschke auch beim Länderportal «lebensmittelwarnung.de». Die Seite müsse moderner und «verbraucherfreundlicher» werden. Gut wären demnach eine App mit Warnfunktion und eine zentrale Telefonhotline.

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