Weltkriegsbomben
Blindgänger in Münster sind entschärft

Im nordrhein-westfälischen Münster mussten mehr als 15.000 Bewohner ihre Wohnungen wegen zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg verlassen.

Sonntag, 20.09.2020, 13:18 Uhr aktualisiert: 20.09.2020, 13:20 Uhr
Die entschärften Weltkriegsbomben liegen festgeschnürt auf der Ladefläche eines Lastwagens.
Die entschärften Weltkriegsbomben liegen festgeschnürt auf der Ladefläche eines Lastwagens. Foto: Bernd Thissen

Münster (dpa) - Nach der großangelegten Evakuierung in einem Stadtteil von Münster haben Kampfmittel-Experten zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht.

Die Entschärfung sei erfolgreich gewesen, teilte die Stadt Münster mit. Die 16.000 von der Räumung des Stadtteils betroffenen Anwohner sollten trotzdem noch etwas warten, bevor sie in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Menschen hatten Sonntagmorgen ihre Häuser im Stadtteil Mauritz verlassen müssen. Der Kampfmittelräumdienst fand bei der lange geplanten Aktion zwei 125 und 250 Kilogramm schwere Blindgänger.

© dpa-infocom, dpa:200920-99-634515/4

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