Polizei ermittelt
Stall-Lüftung ausgeschaltet - fast 23.000 Hühner verenden

Schock für einen Hühnerhalter in Mecklenburg-Vorpommern. Mehrere Stunden bleibt sein Betrieb ohne Belüftung - mehr als 20.000 Tiere sterben. Ersten Ermittlungen zufolge sollen Einbrecher dafür verantwortlich sein.

Mittwoch, 21.10.2020, 12:32 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 12:34 Uhr
Nur wenige der insgesamt 23.000 Hühner überlebten.
Nur wenige der insgesamt 23.000 Hühner überlebten. Foto: Jan Woitas

Behrenhoff (dpa) - Bei einem Hühnerhalter in Mecklenburg-Vorpommern sind nach einem Einbruch mehr als 20.000 Tiere verendet. Die Lüftung in dem Gebäude sei zwischen Dienstagnachmittag und heute Morgen ausgeschaltet worden, teilte die Polizei mit.

Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Einbrecher dafür verantwortlich sein. Mitarbeiter entdeckten den Vorfall demnach am Morgen und alarmierten die Polizei. Nur wenige der insgesamt 23.000 Hühner überlebten. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Der Betrieb liegt in Neu Dargelin südlich von Greifswald unweit der Autobahn 20. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, Sachbeschädigung sowie Hausfriedensbruch.

© dpa-infocom, dpa:201021-99-24177/3

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