Fußball-WM 2018
Wie viel Fan-Liebe ist erlaubt?

Fangesänge, Freudentänze und Fremde, die sich plötzlich in den Armen liegen. Neben solchen Szenen auf Fanmeilen und in Stadien erwarten Experten für die Fußball-WM auch auf deutschen Straßen wieder einen Ausnahmezustand. Doch nicht alles, was Spaß macht, ist erlaubt.

Donnerstag, 14.06.2018, 15:35 Uhr

Fußball-WM 2018: Wie viel Fan-Liebe ist erlaubt?
Foto: Gero Breloer / dpa

In der folgenden Fotostrecke haben wir Ihnen alle Do´s und Dont´s im Straßenverkehr währnend der Fußball-WM zusammengestellt. 

Was ist während der Fußball-WM erlaubt?

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  • Der Klassiker: Ein sogenannter Car-Bikini. So werden Überzieher für die Autospiegel genannt. Grundsätzlich völlig unproblematisch und erlaubt, so lange niemand behindert wird.

    Foto: Friso Gentsch / dpa
  • Auch beliebt: Fähnchen für die Seitenfenster. So lange sie den Blick aus den Seitenfenstern nicht versperren, sind sie ebenfalls völlig legitim.

    Foto: Florian Schuh / dpa
  • Allerdings sind die Fähnchen oft sehr billig hergestellt und knicken schnell ab. Der Autofahrer haftet, wenn Beschädigungen an anderen Fahrzeugen entstehen. Die Fahnen sollten somit entfernt werden, wenn man mit hoher Geschwindigkeit fährt.

    Foto: Florian Schuh / dpa
  • Außerdem verursachen die Fahnen eine Sicherheitslücke: Der entstandene Spalt im Seitenfenster wirkt geradezu einladend für Langfinger. Versicherungen dürfen in solchen Fällen die Schadensregulierung verweigern.

    Foto: Julian Stratenschulte / dpa
  • Es gibt viel kreativen Schmuck für Fans auf dem Markt. Wie zum Beispiel Radkappen im Deutschland-Look. Bei all diesen Spielereien gilt: Es ist erlaubt, so lange niemand gefährdet oder behindert wird.

    Foto: Julian Stratenschulte / dpa
  • Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Halbtransparente Folien für die Heckscheibe, Nummernschildhalter im Deutschland-Design und auch viel Selbsgebasteltes. Manche Fans lackieren ihr Fahrzeug sogar in den National-Farben.

    Foto: Julian Stratenschulte / dpa
  • Und was ist mit hupenden den Karawanen? Autokorsos müssen eigentlich angemeldet werden und das Hupen ist normalerweise nur in Gefahrensituationen erlaubt. 

    Foto: Andreas Rosar / dpa
  • Die Polizei darf aus der Situation heraus entscheiden, ob sie die hupenden Autokorsos unterbindet. Sie muss entscheiden, ob das Ruhebedürfnis der Anwohner oder die Fanfreude überwiegt.

    Foto: Axel Heimken / dpa
  • Weniger Spaß versteht die Polizei allerdings, wenn Gefahr in Verzug ist. Dies ist der Fall, wenn jemand aus Freude auf der Motorhaube oder dem Autodach mitfahren möchte. 

    Foto: Gero Breloer / dpa
  • Auch das Herauslehnen aus den Fenstern kann sehr gefährlich werden. Dies ist definitiv und ohne Ausnahmen verboten. Wer haftet, ist immer der Fahrer beziehungsweise dessen Versicherung. Hat der Verunfallte sich jedoch bewusst in Gefahr gebracht, trifft ihn ein Mitverschulden.

    Foto: Boris Roessler / dpa
  • Grundsätzlich gilt also: Wer zur WM sicher und legal unterwegs sein möchte, sollte sein Fahrzeug nur so ausstatten und Fahren, dass er sich selbst und andere nicht gefährdet.

    Foto: Florian Schuh / dpa
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