Johannesfest in Langenhorst
Zwischen Taufkleid und Trikot

Ochtrup -

Es war nicht nur ein Festtag für alle Langenhorster, sondern auch einer für die Fans der deutschen Fußballnationalmannschaft. Während die Anhänger des Teams erst spät am Abend jubelten, feierten die Gläubigen in der Kirche schon am Morgen ihren Gottesdienst – allerdings auch unter den Vorzeichen der WM.

Montag, 25.06.2018, 06:00 Uhr

Es hat geholfen: Kaplan Thomas Berger hatte sich und den Chorraum in den Farben der Nationalkicker geschmückt und fand einen passenden Übergang zum Johannesfest.
Es hat geholfen: Kaplan Thomas Berger hatte sich und den Chorraum in den Farben der Nationalkicker geschmückt und fand einen passenden Übergang zum Johannesfest. Foto: Rieke Tombült

Anlässe zum Feiern gab es am Samstag genug in Langenhorst. Nicht nur, dass der Jahrestag von Johannes Baptist, dem Namenspatron der Langenhorster Kirche, vor der Tür stand, die deutsche Nationalelf ihr zweites Gruppenspiel hatte oder das neue Feuerwehrauto zur Schau gestellt wurde, nein, außerdem kehrte die Johannesfigur nach fünf Jahren Restauration wieder an ihren Ort zurück.

Johannesfest in Langenhorst

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  • Dass das Johannesfest in diesem Jahr mit einem entscheidenden WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft zusammenfiel, prägte auch den Gottesdienst in der Kirche.

    Foto: Rieke Tombült
  • Dass das Johannesfest in diesem Jahr mit einem entscheidenden WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft zusammenfiel, prägte auch den Gottesdienst in der Kirche.

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  • Dass das Johannesfest in diesem Jahr mit einem entscheidenden WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft zusammenfiel, prägte auch den Gottesdienst in der Kirche.

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  • Dass das Johannesfest in diesem Jahr mit einem entscheidenden WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft zusammenfiel, prägte auch den Gottesdienst in der Kirche.

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  • Dass das Johannesfest in diesem Jahr mit einem entscheidenden WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft zusammenfiel, prägte auch den Gottesdienst in der Kirche.

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  • Dass das Johannesfest in diesem Jahr mit einem entscheidenden WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft zusammenfiel, prägte auch den Gottesdienst in der Kirche.

    Foto: Rieke Tombült
  • Dass das Johannesfest in diesem Jahr mit einem entscheidenden WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft zusammenfiel, prägte auch den Gottesdienst in der Kirche.

    Foto: Rieke Tombült

Einleitend veranstalteten die Dorfbewohner einen Gottesdienst, der sich an der Weltmeisterschaft orientierte. Neben Deutschlandflaggen am Altar und an den Bänken trug auch Kaplan Thomas Berger eine schwarz-rot-gold-farbene Hawaiikette.

„Was hat das mit Kirche und Glauben zu tun oder gar mit Johannes?“ Diese Frage werden sich in den ersten Minuten wahrscheinlich viele gestellt haben, doch die Auflösung ließ nicht lange auf sich warten. „Johannes war ein Fan von Jesus, so wie wir Fans von Deutschland sind“, erklärt Thomas Berger die Situation.

Dass er die Messe halten durfte, war übrigens kein Zufall, schließlich sei er der „fußballaffinste“ aus dem Pastorat. Was vielleicht auch daran festzumachen ist, denn als Pastor Höstrup die Veranstaltung zu späterer Stunde besuchte, war er sich nicht einmal ganz sicher, wer denn am Abend überhaupt gegen die Deutschen antreten werde.

Um die Liaison zwischen dem Fußball und Johannes Baptist herzustellen, ging Thomas Berger während der Katechese mit einem Deutschlandtrikot und einem Taufkleid durch die Reihen. Das Trikot symbolisiert die Anhängerschaft zu „Jogis Jungs“, während uns das Taufkleid auf ewig mit Jesus verbindet.

Begleitet wurde der Gottesdienst vom „Christlichen Posaunenchor Ochtrup“, der auch noch anschließend das Fest musikalisch unterstützte. Neben guter Musik stellte auch die freiwillige Feuerwehr Langenhorst ihr neues LF10-Fahrzeug vor und stand neugierigen Fragen offen gegenüber. Am Abend dann erzählte Renate Schier auf dem Dachboden des alten Dormitoriums das Märchen von Dornröschen. In passendem Ambiente mit Spinnrad und Rosen offenbarte sie leidenschaftlich den jungen Besuchern die Geschichte. Wem das Märchen schon geläufig war, der konnte sein Glück auch einfach bei einem anderen Rad versuchen, denn der Kindergarten St. Michael hielt ein Glücksrad bereit, bei dem man jede Menge Süßigkeiten gewinnen konnte. Und wer auch davon nicht satt wurde, konnte sich eine Pommes, eine Bratwurst oder auch einen leckeren Salat von gegenüber holen. Dort hatten die „Frauen vor Ort“ und die „Landfrauen Welbergen“ ihren Stand, der sich rund um das leibliche Wohl sorgte.

Etwas ganz Neues gab es in diesem Jahr in der St. Johannes-Baptist-Kirche: Ein „Kürplätzken“. Hier hatten Alt und Jung die Möglichkeit, sich zu unterhalten. Hildegard Schulze Elshoff, Mitorganisatorin des Festes, war es ganz wichtig, dass die Kirche miteinbezogen wird und die Kommunikation im Vordergrund steht – daher die Idee. An dem „Kürplätzken“ wurde aber nicht nur über Gott und die Welt geredet. Schulze Elshoff packte Geschichten von früher aus, bei denen es sich lohnte, zuzuhören. Ihr Großvater war in der Stiftskirche aktiv, und er hat sie oft mitgenommen, weshalb sie schon die ein oder andere fesselnde Sache in der Langenhorster Kirche erlebt hat.

Um dem Fußball nicht zu kurz zu tun, wurde pünktlich um halb acht der Großbildschirm für das WM-Spiel angestellt. Das alte Dormitorium war ebenfalls in den deutschen Farben geschmückt, um dem Team zumindest farblich beizustehen – was im Endeffekt ja auch geklappt hat.

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