Fußball: WM-Interview
Lieber Deutschland als Mexiko – Brasilianer de Sousa fühlt mit DFB-Elf

Der Ascheberger Offensivspieler Rodrigo de Sousa, Spitzname „Roddy“, der in der nächsten Saison in Drensteinfurt auf Torejagd geht, drückt seinem Heimatland Brasilien bei der Fußball-WM die Daumen.

Sonntag, 01.07.2018, 19:31 Uhr

Rodrigo de Sousa
Rodrigo de Sousa

Wie weit kommt Brasilien bei der WM?

De Sousa: Ich glaube, ins Halbfinale kommen wir auf jeden Fall, und danach ist natürlich alles möglich.

Hatten Sie trotz des 1:7 im Halbfinale 2014 gegen Deutschland Mitleid mit der DFB-Elf ?

De Sousa: So richtiges Mitgefühl habe ich nicht, aber ich hätte es schon besser gefunden, wenn der Weltmeister im Turnier geblieben wäre. Schließlich hätte Brasilien liebend gern im Achtelfinale gegen Deutschland gespielt.

Lässt Brasiliens Superstar Neymar sich im Spiel zu oft fallen und schadet so der Mannschaft – oder wird er tatsächlich so oft gefoult?

De Sousa: Ich glaube schon, dass er sehr häufig gefoult wird. Und dann ist es natürlich nicht seine Schuld. Oft lässt er sich aber auch sehr theatralisch fallen – was dann natürlich den Gegner provoziert, der ihn dann immer wieder foult.

Sie wechseln ja bekanntlich zur neuen Saison nach Drensteinfurt, um wieder in der Bezirksliga zu spielen. Wie sehen Ihre Ziele dort aus?

De Sousa: Auch eine Klasse höher möchte in der neuen Saison mit meinem neuen Verein oben angreifen.

Wen sehen Sie im Viertelfinale: Belgien oder Japan? Mexiko oder Brasilien?

De Sousa: Natürlich gewinnen die Brasilianer. Ich habe ja gesagt, dass sie ins Halbfinale kommen. Außerdem glaube ich an Belgien. lwo

► Rodrigo de Sousa tippt die beiden Montagsspiele:

Brasilien - Mexiko 3: 1

Belgien - Japan  2: 0

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