Wirtschaft
Friwo ist nach schwierigem Jahr zuversichtlich

Dienstag, 16.03.2010, 21:03 Uhr

Ostbevern - Die weltweite Konjunkturflaute ist auch an der Friwo AG nicht spurlos vorübergegangen. Wie der börsennotierte Hersteller von Netz- und Ladegeräten aus Ostbevern berichtet, musste das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von knapp zwölf Prozent auf 73,3 Millionen hinnehmen. In der Folge sank auch der Gewinn nach Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,7 Millionen auf rund 500 000 .

Nach Steuern vermeldet Friwo für das Jahr 2009 eine schwarze Null. Ein Jahr zuvor hatten die Ostbeverner im Konzern noch einen Nachsteuergewinn von 11,8 Millionen erzielt - allerdings hatte Friwo im gleichen Jahr seinen Geschäftsbereich Mobile Po­wer und damit die Herstellung von Handy-Ladegeräten an einen Mitbewerber aus Singapur verkauft. Grund war der Preisdruck durch den scharfen Wettbewerb im Zuliefermarkt für Handyhersteller.

Friwo-Vorstandsmitglied Felix Zimmermann verbreitete gestern trotz rückläufiger Zahlen Zuversicht. Das Unternehmen habe das vergangenen Jahr gut gemeistert und sei mit einem hohen Auftragsbestand in das Jahr 2010 gestartet. „In einem schwierigen Umfeld haben wir unsere Marktposition weiter ausgebaut“, so Zimmermann. Mit Hilfe von Kurzarbeit und Einsparungen habe man den Umsatzrückgang zumindest teilweise auffangen können. Durch Kurzarbeit hat Friwo nach eigenen Angaben auch Stellenstreichungen vermieden. Zum Jahresende waren am Stammsitz 247 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit arbeiten 313 Angestellte für Friwo - vier mehr als im Vorjahr.

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