Arbeitgeber von 1259 Mitarbeitern
Sinn-Leffers beantragt Insolvenzverfahren

Hagen/Münster -

Die Modekette Sinn-Leffers ist zahlungsunfähig und hat einen Insolvenzantrag gestellt. In Münster hatte das Modehaus im März dieses Jahres nach dem Auszug aus der Immobilie an der Salzstraße eine kleinere Filiale in der Innenstadt bezogen. Die Unternehmensleitung äußerte sich am Montagabend zu den geplanten Maßnahmen, die nun nach dem beantragten Insolvenzverfahren ergriffen werden sollen.

Dienstag, 13.09.2016, 07:09 Uhr

Arbeitgeber von 1259 Mitarbeitern : Sinn-Leffers beantragt Insolvenzverfahren
(Archivbild) Foto: Matthias Ahlke

„Um die Sinn-Leffers GmbH (...) dauerhaft wettbewerbsfähig positionieren zu können, ist eine leistungs- und finanzwirtschaftliche Sanierung im Wege eines gesteuerten Insolvenzplanverfahrens in Eigenverwaltung erforderlich“, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Göbel sagte: „Wir sind überzeugt, dass durch die Eigenverwaltung der Fortbestand der Sinn-Leffers GmbH gesichert ist und der Großteil der vorhandenen Arbeitsplätze erhalten werden kann.“

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Das Archivbild zeigt die ehemalige Filiale des Modeshauses Sinn-Leffers in Münster am alten Standort an der Salzstraße. Foto: Oliver Werner

Als Sanierungsgeschäftsführer berief das Unternehmen den Düsseldorfer Rechtsanwalt Thomas Kluth, vorläufiger Sachwalter ist der Jurist Rolf Weidmann aus Essen. Der Antrag habe „keinen Einfluss auf die operativen Geschäfte und die laufende Sanierung der Rudolf Wöhrl AG“, teilte der Modehändler Wöhrl mit, der die gleichen Eigentümer hat wie SinnLeffers . „Weder Standorte noch Mitarbeiter oder Geschäftsbeziehungen von Wöhrl sind davon berührt.“

Zum Thema

Sinn-Leffers war 1997 durch die Fusion aus den zwei kleineren Traditions-Modehäusern Sinn und Leffers entstanden. Von 2001 bis 2005 gehörte das Unternehmen zum Essener Karstadt-Quelle-Konzern, bis es von der Deutschen Industrie Holding (DIH) übernommen wurde.

Aktuell gibt es 22 Sinn-Leffers-Filialen in Deutschland. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen 1259 Mitarbeiter.

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Wöhrl hatte vergangene Woche ein sogenanntes Schutzschirmverfahren eingeleitet. Dies schützt in die Krise geratene Unternehmen vor dem Zugriff der Gläubiger, ohne dass die Betriebe bereits Insolvenz anmelden müssen. Die Geschäftsführung kann das Nürnberger Unternehmen weiter lenken. Ihr wird allerdings ein Anwalt als „Sachwalter“ und externer Berater zur Seite gestellt.

Umbau des ehemaligen Geschäftshauses Sinn-Leffers

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  • Bis zum Herbst 2017 soll der Umbau des ehemaligen Geschäftshauses von Sinn-Leffers an der Salzstraße beendet sein. Bis auf einen großteil der Fassaden wird das Gebäude komplett erneuert. Die Entrümpelung ist fast beendet. Foto: Oliver Werner
  • Bis zum Herbst 2017 soll der Umbau des ehemaligen Geschäftshauses von Sinn-Leffers an der Salzstraße beendet sein. Bis auf einen großteil der Fassaden wird das Gebäude komplett erneuert. Die Entrümpelung ist fast beendet. Foto: Oliver Werner
  • Bis zum Herbst 2017 soll der Umbau des ehemaligen Geschäftshauses von Sinn-Leffers an der Salzstraße beendet sein. Bis auf einen großteil der Fassaden wird das Gebäude komplett erneuert. Die Entrümpelung ist fast beendet. Foto: Architekturbüro PEP
  • Bis zum Herbst 2017 soll der Umbau des ehemaligen Geschäftshauses von Sinn-Leffers an der Salzstraße beendet sein. Bis auf einen großteil der Fassaden wird das Gebäude komplett erneuert. Die Entrümpelung ist fast beendet. Foto: Architekturbüro PEP
  • Bis zum Herbst 2017 soll der Umbau des ehemaligen Geschäftshauses von Sinn-Leffers an der Salzstraße beendet sein. Bis auf einen großteil der Fassaden wird das Gebäude komplett erneuert. Die Entrümpelung ist fast beendet. Foto: Architekturbüro PEP
  • Bis zum Herbst 2017 soll der Umbau des ehemaligen Geschäftshauses von Sinn-Leffers an der Salzstraße beendet sein. Bis auf einen großteil der Fassaden wird das Gebäude komplett erneuert. Die Entrümpelung ist fast beendet. Foto: Architekturbüro PEP
  • Bis zum Herbst 2017 soll der Umbau des ehemaligen Geschäftshauses von Sinn-Leffers an der Salzstraße beendet sein. Bis auf einen großteil der Fassaden wird das Gebäude komplett erneuert. Die Entrümpelung ist fast beendet. Foto: Oliver Werner

In Münster   räumte Sinn-Leffers Anfang 2016 nach 31 Jahren an diesem Standort sein Haus an der Salzstraße und  eröffnete an der Voßgasse eine Filiale mit einer wesentlich kleineren Fläche . Mittlerweile wurde die alte Sinn-Leffers-Immobilie komplett abgerissen.

Abriss von Sinn Leffers: Tiefe Baugrube an der Salzstraße

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  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: kal
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: Oliver Werner
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: kal
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: kal
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: Oliver Werner
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: Günter Bennig
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: Günter Bennig
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: kal
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: Günter Bennig
  • Nach dem Abriss von Sinn Leffers klafft eine tiefe Baugrube zwischen Salzstraße und Altem Steinweg. Foto: Günter Bennig
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