25 000 neue Jobs
Aldi plant bis Ende 2022 rund 2500 Filialen in den USA

Batavia (dpa) - Kurz vor der Eröffnung der ersten Lidl-Filialen in den USA hat Konkurrent Aldi seine Expansionspläne in Nordamerika noch einmal kräftig aufgestockt.

Montag, 12.06.2017, 16:06 Uhr

Erst im Februar hatte Aldi ein 1,6 Milliarden-Dollar-Programm zur Modernisierung seines US-Filialnetzes angekündigt. Photo: Chris Melzer
Erst im Februar hatte Aldi ein 1,6 Milliarden-Dollar-Programm zur Modernisierung seines US-Filialnetzes angekündigt. Photo: Chris Melzer Foto: Chris Melzer

Der deutsche Discount-Erfinder will in den nächsten fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden US-Dollar (4,7 Milliarden Euro) in die Hand nehmen und die Zahl seiner US-Filialen von derzeit 1600 bis Ende 2022 auf rund 2500 erhöhen. Damit würde der Discounter nach eigenen Angaben - gemessen an der Zahl der Geschäfte - zur drittgrößten Lebensmittelkette in den USA.

«Wir wachsen in einer Zeit, in der andere Händler zu kämpfen haben», sagte der US-Chef von Aldi , Jason Hart . Der Discounter sei heute eines der am schnellsten expandierenden Handelsunternehmen in den USA. Insgesamt entstünden durch die Expansion 25 000 neue Jobs.

Erst im Februar hatte Aldi ein 1,6 Milliarden-Dollar-Programm zur Modernisierung seines US-Filialnetzes angekündigt. Jetzt stockte der Discounter seine Investitionspläne noch einmal um 3,4 Milliarden Dollar auf.

Einer der Gründe dafür könnte der Einstieg von  Lidl in den US-Markt sein. Der Aldi-Rivale eröffnet an diesem Donnerstag seine ersten neun US-Filialen in Virginia, North und South Carolina. Noch in diesem Sommer sollen in den drei US-Bundesstaaten 20 Filialen aufmachen. Innerhalb eines Jahres sollen 100 weitere Geschäfte entlang der Ostküste folgen.

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