Fiducia & GAD erzielt Gewinn
Fusionsvorteile steigern Umsatz und Ertrag des IT-Dienstleisters

Münster/Karlsruhe -

Erste Gewinne hat 2016 der Zusammenschluss der beiden IT-Dienstleister GAD (Münster) und Fiducia (Karlsruhe) abgeworfen.

Donnerstag, 29.06.2017, 18:06 Uhr

Wie der Vorstandsvorsitzende der Fiducia & GAD AG (Münster/ Karlsruhe), Klaus-Peter Bruns , am Donnerstag in der Hauptversammlung in Karlsruhe berichtete, haben erste Synergieeffekte, ein Wachstum des Umsatzes und positive Zinseffekte aus den Pensionsrückstellungen den Jahresüberschuss ins Plus gehievt. Während 2015 noch ein Jahresfehlberg von 338 000 €  erwirtschaftet worden war, lag der Jahresüberschuss im vergangenen Jahr bei 33,9 Millionen € .

Den Konzernumsatz erhöhte das Serviceunternehmen für rund 1000 Volks- und Raiffeisenbanken von 1,182 auf 1,229 Millionen € . Wichtigstes Projekt des Unternehmens ist laut Bruns weiterhin die Anpassung der Bankverfahren bei den ehemaligen GAD-Kunden auf „Agree21 Banking“. Insgesamt würden in 64 Migrationsserien an 64 Wochenenden rund 350 Banken mit 60.000 Arbeitsplätzen und 15.000 SB-Geräten auf das neue Verfahren umgestellt, erklärte Bruns.

Bis Ende 2019 solle der Prozess inklusive einer gemeinsamen Cloud-Plattform für alle Volksbanken und Raiffeisenbanken abgeschlossen sein, so der Vorstandsvorsitzende. Damit werde die Basis für die geplanten Einsparpotenziale von rund 125 Millionen €  pro Jahr ab 2020 gelegt.

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