Temperatursturz ist Schuld
Schlechteste Kirschenernte seit der Wiedervereinigung droht

Wiesbaden (dpa) - Starker Nachtfrost in der Blütezeit hat zu teilweise riesigen Ausfällen bei der Kirschenernte gesorgt.

Freitag, 30.06.2017, 09:06 Uhr

Ein Kälteeinbruch hat die Kirschenernte stark beeinträchtigt.
Ein Kälteeinbruch hat die Kirschenernte stark beeinträchtigt. Foto: Jens Wolf

Die deutschen Obstbauern erwarten nach einem Temperatursturz zur ungünstigsten Zeit nur eine Erntemenge von 19 600 Tonnen Kirschen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Diese erste Schätzung vom 10. Juni bedeutete einen Rückgang von 61 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, wie die Statistiker erklärten. 

Es droht die niedrigste Ernteausbeute seit der deutschen Wiedervereinigung. Bei den Süßkirschen (64 Prozent) wird dabei im Vergleich mit dem Zehn-Jahres-Durchschnitt ein stärkerer Rückgang als bei den Sauerkirschen (57 Prozent) erwartet.

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