Geschäft der Hypo-Vereinsbank im Münsterland
Partner auf dem Weltmarkt

Münster -

Internationale Kontakte sind ein entscheidendes Pfund, mit dem die Hypo-Vereinsbank (HVB) bei ihren mittelständischen Kunden wuchern kann.

Dienstag, 16.07.2019, 13:50 Uhr
Markus Beumer
Markus Beumer Foto: HVB

„Beim Thema Internationalisierung bieten wir einen sofortigen Mehrwert“, betonte Markus Beumer , Firmenkunden-Vorstand der HVB , im Gespräch mit unserer Zeitung. „Das internationale Geschäft ist für uns oft das Einfallstor für neue Kontakte zum Mittelstand.“ Als Tochter der italienischen Unicredit sei das Netzwerk in Osteuropa, Italien und Österreich besonders stark.

Mehr als die Hälfte der Mittelständler – auch im Münsterland – arbeite in einem internationalen Zusammenhang, betonte Beumer. Nicht nur als Absatzmarkt, auch als Produktionsstandort spiele gerade Osteuropa für Unternehmen mittlerer Größe eine wachsende Rolle.

Im Münsterland betreue die HVB von Münster aus auch immer mehr Hidden Champions, die aus der Region die gesamte Welt beliefern. „Von Finanzierungen über Kapitalmaßnahmen bis hin zum Thema einer rechtzeitigen Firmenübergabe begleiten wir Mittelständler bei allen Herausforderungen. Für diese Themen haben wir auch besonders geschulte Spezialisten in unserem Team“, erklärte der HVB-Manager.

Digitalisierung spielt bei der Beziehung der HVB zu ihren mittelständischen Kunden gleich zweifach eine wichtige Rolle: „Zum einen bieten wird digitale Lösungen zum Beispiel im globalen Zahlungsverkehr, zum anderen unterstützen wir unsere Kunden, wenn sie in die Digitalisierung ihrer eigenen Prozesse investieren“, führte Beumer aus. Für die HVB seien solche Finanzierungen eine Win-Win-Situation. Beumer: „Wir finanzieren diese Ausgaben per Kredit und leisten gleichzeitig einen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.“

Diese Kredite bergen für die HVB zwar etwas größere Risiken als die Ausleihungen für den Kauf klassischer Maschinen: „Doch es könnte langfristig ein höheres Risiko bedeuten, wenn Unternehmen nicht in die Digitalisierung investieren.“

Als ein „Dauerbrenner-Thema“ bezeichnete das HVB-Vorstandsmitglied die Firmenübergabe an die nachfolgende Generation oder auch an Fremdinvestoren. „Hier bringen wir sehr viel Beratung ein, weil auch in dieser Frage die Zukunftsfähigkeit des jeweiligen Unternehmens auf dem Spiel steht“, so Beumer.

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