Gewinnwarnung aus Ostbevern
Friwo rutscht in rote Zahlen

Ostbevern -

Der Ostbeverner Friwo AG hat das erste Halbjahr 2019 einen schweren Umsatz- und Ertragseinbruch beschert. Wie das börsennotierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sank der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres um fast 20 Prozent auf nur noch 49,7 Millionen € .

Mittwoch, 17.07.2019, 17:46 Uhr

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte von plus 2,1 Millionen €  im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf nunmehr tiefrote Zahlen von minus 2,3 Millionen €  ab.

Der Hersteller von Netz- und Ladegeräten führt den Einbruch im Wesentlichen auf die schwächere Nach­frage im Bereich Werkzeuge und Gartengeräte zurück. „Wir müssen uns neuen, zu Jahresbeginn noch nicht absehbaren Herausforderungen stellen“, ordnete der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Rolf Schwirz , die Zahlen ein. „Zugleich aber er­fahren wir sehr positive Reaktionen von unseren Kunden auf unsere neue Generation von integrierten, individuell steuerbaren Antriebslösungen, an denen wir mit Hochdruck arbeiten.“ Für die Zukunft zeigte sich Schwirz trotz des Geschäftseinbruchs optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass wir im kommenden Jahr spürbar positive Effekte aus der laufenden Transformation unseres Unternehmens zum Systemanbieter sehen werden. Dann sollte Friwo auch wieder auf den langfristigen Wachstumspfad zurückkehren.“

Für das Gesamtjahr hat Friwo die Erwartungen deutlich nach unten geschraubt. Nach einem Vorjahresumsatz von 120,5 Millionen €  rechnet der Ostbeverner Konzern für 2019 lediglich noch mit einem Umsatz ­zwischen 103 und 107 Mill ionen € . Maximal wird noch ein ausgeglichenes Ergebnis in Aussicht gestellt. Im Vorjahr hatte das Ebit noch bei 7,5 Millionen €  gelegen.

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