Chemiekonzern
BASF spendet mehr als 100 Millionen Atemschutzmasken

BASF will die Politik unterstützen. Der Chemiekonzern kündigt an, seine Einkaufsnetzwerke und die Logistik zu nutzen und Millionen Masken aus China nach Deutschland zu schaffen.

Dienstag, 14.04.2020, 13:43 Uhr aktualisiert: 14.04.2020, 13:46 Uhr
Das Logo des Chemiekonzerns BASF.
Das Logo des Chemiekonzerns BASF. Foto: Uwe Anspach

Ludwigshafen (dpa) - Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland spendet der Chemiekonzern BASF 100 Millionen Mund-Nasen-Schutzmasken an den Staat. Zusätzlich gebe das Unternehmen dem Land Rheinland-Pfalz eine Million Masken, teilte BASF mit.

Die Masken werden demnach in China eingekauft und für den Versand nach Deutschland vorbereitet. «Eine Notsituation wie diese können wir nur alle gemeinsam bewältigen», sagte BASF-Chef Martin Brudermüller. «Wir nutzen daher unsere Einkaufsnetzwerke und unsere Logistik in China, um zu helfen.»

Das Unternehmen kommt für die Kosten des Einkaufs und des Transports auf. Die Verteilung erfolgt über das Bundesgesundheitsministerium und in Mainz durch das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung. Die erste Lieferung werde Anfang nächster Woche am Flughafen Frankfurt erwartet, hieß es. Dort werden die Masken Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) übergeben.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hatte BASF nach eigenen Angaben bereits rund 150.000 Liter Desinfektionsmittel in der Metropolregion Rhein-Neckar und von anderen BASF-Standorten an Kliniken und weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens kostenlos verteilt.

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