Staatlicher Fonds gefordert
Handel: Millionen für Rettung der Innenstädte notwendig

Um Leerstand und Verödung zu verhindern, will der Handelsverband Hilfe vom Staat. Ansonsten sei die Zukunft vieler Innenstädte gefährdet.

Montag, 27.07.2020, 13:21 Uhr aktualisiert: 27.07.2020, 13:24 Uhr
Eine Einkaufsstraße in Gütersloh.
Eine Einkaufsstraße in Gütersloh. Foto: Jonas Güttler

Berlin (dpa) - Die Rettung der Innenstädte vor Leerstand und Verödung ist aus Sicht des Handelsverbands Deutschland ein millionenschweres Vorhaben. Notwendig sei ein staatlicher Innenstadtfonds in Höhe von 500 Millionen Euro, teilte der Verband mit.

Daraus sollen etwa Gutachten, Konzepte und ein bundesweites Leerstandskataster finanziert werden. «Viele Innenstädte sind in extremer Schieflage», sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth . Vielerorts gebe es keine ausreichenden Konzepte zur Stadtgestaltung. Im Austausch mit dem Handel und notfalls über ihr Vorkaufsrecht sollten die Kommunen einen gesunden Branchenmix herbeiführen. «Die Städte müssen aktiver gemanagt werden. Ansonsten ist die Zukunft der Innenstädte in Gefahr», sagte Genth.

© dpa-infocom, dpa:200727-99-939555/2

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