Sparkasse
Rendite der Aktien oft vorn

Münster -

Er ist ein leidenschaftlicher Hobby-Börsianer: Marcus Wolscht, Leiter Vermögensanlagen bei der Sparkasse Münsterland Ost. Diesen Spaß am Thema merkte man dem Referenten an: Mit sehr eindringlichen Beispielen machte Wolscht klar, wie viel Geld ein Anleger verschenken kann, wenn er nicht in Aktien investiert. Nach dem letzten Börsencrash mit einem Wertverlust von 30 Prozent habe ein Aktienkäufer lediglich 2,73 Jahre gebraucht, um den Verlust wieder auszugleichen – der Käufer von Rentenpapieren benötigte mehr als 17 Jahre. Als weiteres Beispiel stellte Wolscht einen Vergleich an zwischen einem Sparer, der 10 000 €  30 Jahre lang als Festgeld zu 2,5 Prozent anlegt, und einem, der nur 35 Prozent des Betrages in Aktien und den Rest zu 2,5 Prozent anlegt. Ergebnis: Im zweiten Fall ergeben sich über 54 000 € , im ersten nur knapp 21 000 € .

Freitag, 16.11.2018, 14:18 Uhr

Doch momentan ist die Lage anders: Es gibt quasi keine Zinsen für Festgelder. Wolscht empfahl deshalb drei Alternativen: offene Immobilienfonds, aktienorientierte Zertifikate mit Sicherheitsnetz und klassische Aktienfonds. „Ängste vor offenen Immobilienfonds braucht niemand mehr zu haben“, betonte Wolscht. Nach der Finanzkrise habe der Gesetzgeber die Bedingungen für diese Fonds deutlich verschärft – eine Pleite des Fonds sei deshalb kaum noch möglich.

Einen generellen Rat gab der Sparkassen-Fachmann allen Aktienbesitzern: „Vom Auf und Ab der Kurse nicht verunsichern lassen, immer langfristig denken.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6195153?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F197%2F200%2F6175859%2F
Mega-Serie der WWU Baskets endet in Schwenningen – aber noch ist alles drin
Alex Goolsby (r.) und die Baskets verloren erstmals seit Monaten wieder.
Nachrichten-Ticker