Mi., 20.02.2019

Farbe stammt von Algen Ein See in knalligem Pink

Die Voraussetzungen für das Phänomen sind viel Salz im Wasser, viel Hitze und Sonne und wenig Regen.

Melbourne (dpa) - Hohe Temperaturen und viel Sonne haben einen See in Australien in ein pinkes Gewässer verwandelt. Die Farbe stamme von Algen, die in dem See in einem Park in Melbourne wachsen, wie die zuständige Behörde, Parks Victoria, auf ihrer Facebook-Seite mitteilte. Von dpa

Mi., 20.02.2019

Ebola-Epidemie Fortschritt im Kampf gegen Ebola im Kongo

Ein Helfer des Roten Kreuzes wird nach einem Einsatz in einem Ebola-Behandlungszentrum von einem Kollegen mit Desinfektionsmittel eingesprüht.

Kinshasa (dpa) - Die Behörden im Kongo melden einen «großen Fortschritt» im Kampf gegen die gefährliche Ebola-Epidemie: In der zeitweise am schlimmsten betroffenen Großstadt Beni habe es seit drei Wochen keine neue Erkrankung mehr gegeben. Von dpa


Di., 19.02.2019

Vor 45.000 Jahren Jagd auf Affen half Homo sapiens beim Überleben im Regenwald

Ein Südlicher Hanuman-Langur eine der Affenarten, die auf Sri Lanka leben.

Ein internationales Forscherteam hat nachgewiesen, dass Menschen schon vor 45.000 Jahren im Regenwald des heutigen Sri Lanka Jagd auf kleine Säugetiere machten. Dafür benutzten unsere frühen Vorfahren offenbar auch ungewöhnliche Werkzeuge. Von dpa


Di., 19.02.2019

Weniger Jagd und Menschen Studie: Wölfe wählen Militärgelände gern als Lebensraum

Ein Wolf in einem Wildgehege. Auf Truppenübungsplätzen fühlen sich die Raubtiere augenscheinlich wohl.

Die Bundeswehr hat schon lange ihren Frieden mit Wölfen geschlossen. Den Beleg dafür gibt es nun schwarz auf weiß. 2015 lebten die Räuber bereits auf 13 von 21 größeren Truppenübungsplätzen. Von dpa


Di., 19.02.2019

Vor der Küste Australiens Archäologen entdecken alte Gravuren von US-Walfängern

Die Gravuren dokumentieren die Reisen zweier Walfangkutter von ihren Heimathäfen im Nordosten der USA zum Dampier-Archipel im Nordwesten Australiens.

Canberra (dpa) - Archäologen haben auf einer Inselgruppe vor der Küste Australiens in Stein gravierte Aufzeichnungen amerikanischer Walfang-Crews aus dem 19. Jahrhundert entdeckt. Von dpa


Mo., 18.02.2019

Experiment zum Nachahmen Plasmablitze aus Weintrauben in der Mikrowelle

Die Bildkombo zeigt, wie Plasma mittels einer Weintraube in der Mikrowelle hergestellt wird.

Plasma in der Mikrowelle - Videos zu diesem Phänomen gibt es im Internet etliche. Physiker haben den Effekt nun ergründet. Bisher dominierende Erklärungen greifen demnach nicht. Von dpa


Mo., 18.02.2019

Hinweise auf Aussehen DNA-Analyse 3.0: Das Täterprofil aus dem DNA-Labor

Zellen für eine DNA-Probe werden in ein Reaktionsgefäß überführt.

Eine neue DNA-Analysemethode könnte bislang ungeklärte Mordfälle aufklären und Ermittlern Hinweise auf das Aussehen eines Täters liefern. Doch in Deutschland ist dies - im Gegensatz zu vielen europäischen Landern - noch verboten. Von dpa


Mo., 18.02.2019

Mit Fingerspitzengefühl Wie Blinde bei der Brustkrebsvorsorge helfen

Filiz Demir, blinde Medizinische Tastuntersucherin, untersucht die Brust von einer Patientin.

Mit dem besonderen Tastsinn blinder Helferinnen will ein Frauenarzt aus Duisburg die Brustkrebsvorsorge besser machen. Eine Studie zeigt: Ihr Einsatz hat sich bewährt. Doch es gibt Grenzen. Von dpa


So., 17.02.2019

Falsche Witwe Invasive Spinne reiste in Pflanzenkübeln um die Welt

Die «falsche Witwe» (Steatoda nobilis) sieht der hochgiftigen Schwarzen Witwe zum Verwechseln ähnlich.

Spinnenphobikern dürfte schon beim Gedanken daran das Herz rasen: Eine giftige Spinne im Blumentopf nach Hause zu tragen. Eine Spinnenart hat sich tatsächlich über den Pflanzenhandel in vielen Ländern der Welt ausgebreitet. Grund zur Panik besteht aber nicht. Von dpa


Sa., 16.02.2019

Fatale Folgen Insektensterben: Wir sind dann mal weg

Von über 550 in Deutschland beheimateten Wildbienenartensind mittlerweile mehr als 197 Arten gefährdet. colourbox

Münster - Während der Laie sich freut, dass nach der sommerlichen Autofahrt weniger Kreaturen-Reste an der Windschutz-Scheibe kleben, schlagen Wissenschaftler Alarm: Weltweit hat ein Insektensterben eingesetzt. Die Folgen sind bislang nicht absehbar – vermutlich wird es aber auch den Menschen massiv beeinträchtigen. Von Ulrich Schaper


Fr., 15.02.2019

Neues Risikogebiet im Norden Zecken breiten sich aus: Höchststand bei Hirnentzündung FSME

Zecken-Warnschild in einem Wald bei Wilkenburg. Das niedersächsische Gesundheitsamt hat in den vergangenen Jahren eine Zunahme der hauptsächlich von Zecken übertragenen Hirnhautentzündung FSME beobachtet.

Sie lauern in Wäldern, hohem Gras und Büschen: Zecken sind als Krankheitserreger gefürchtet. In Deutschland gelten jetzt weitere Regionen als FSME-Risikogebiet. Von dpa


Fr., 15.02.2019

«Black Panther» in Kenia In die Fotofalle getappt: Seltener schwarzer Leopard gefilmt

Das Video-Standbild aus der Loisaba Conservancy in Laikipia in Keni. Die Aufnahmen wurden von Kameras der Wissenschaftler um Nicholas Pilfold aufgenommen.

Nairobi (dpa) - Der «Black Panther» lebt: Ein seltener schwarzer Leopard ist in Kenia gefilmt und fotografiert worden - Wissenschaftlern zufolge das erste Mal seit rund 100 Jahren. Von dpa


Do., 14.02.2019

«Grundaussage bleibt» Feinstaub: Lungenärzte räumen Fehler in Stellungnahme ein

Autos und Lastwagen fahren an einer Luft-Messstation für Feinstaub und Stickoxide am Stuttgarter Neckartor vorbei.

Berlin - Vor gut drei Wochen hatten einige Lungenärzte mit einer Stellungnahme eine lebhafte Diskussion um Sinn und Unsinn von Grenzwerten für Luftschadstoffe wie Stickoxide und Feinstaub ausgelöst. Nun kommt heraus: In ihren zugrundegelegten Berechnungen stecken Fehler. Von dpa


Do., 14.02.2019

Roboter sendet nicht mehr Nasa gibt Mars-Rover «Opportunity» auf

Am 10. Juni hatte «Opportunity» seine bislang letzte Nachricht geschickt.

Eigentlich sollte «Opportunity» nur 90 Tage auf dem Mars aktiv sein. Am Ende wurden es fast 15 Jahre. Der ausdauernde Roboter hat den Roten Planeten erkundet und Unmengen an kostbaren Daten geliefert. Doch ein Staubsturm im Sommer wurde ihm zum Verhängnis. Von dpa


Mi., 13.02.2019

Deutscher Forscher Neue Schildkrötenart steht kurz vor Ausrottung

Im Unterschied zu den meisten Schildkröten haben Weichschildkröten keinen harten hornbedeckten Panzer, sondern einen flexiblen Lederpanzer.

Dresden (dpa) - Wissenschaftler haben eine neue Schildkrötenart beschrieben und gleichzeitig Alarm geschlagen. Denn die in Nordvietnam und China nachgewiesene Flecken-Weichschildkröte sei akut vom Aussterben bedroht, teilte die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit. Von dpa


Mi., 13.02.2019

Das fremde Herz Erste Transplantation in Deutschland vor 50 Jahren

Die Chirurgen Professor Dr. Zenker, Werner Rudolph und Werner Klinner bestätigen, dass am 13.2.1969 die erste Herztransplantation in der Bundesrepublik durchgeführt wurde.

Vor 50 Jahren nähten in München erstmals bundesweit Ärzte ein Spenderherz in die Brust eines Menschen. Es schlug - aber nur für einen Tag. Heute ist die Herztransplantation ein etabliertes Verfahren. Manche Menschen leben mit neuem Herz Jahrzehnte. Von dpa


Di., 12.02.2019

Weniger Salz, Zucker und Fett Über Geschmack lässt sich streiten

Julia Klöckner, Bundesernährungsministerin, stellt den Ernährungsreport 2019 "Deutschland, wie es isst" vor.

Die Politik will weniger Salz, Zucker und Fett in unserem Fertigessen - aber schmeckt das noch? Die Ernährungsministerin wagte einen Test. Doch was ihr schmeckt, finden nicht alle gut. Von dpa


Di., 12.02.2019

Was kriecht denn da? Älteste Hinweise auf Fortbewegung entdeckt

Schnurförmige Strukturen in 2,1 Milliarden Jahre altem Gestein. Sie könnten von amöbenartigen Lebewesen stammen.

Die schnurförmigen Erscheinungen in 2,1 Milliarden Jahre altem Gestein sind mit bloßem Auge sichtbar: Sie könnten die bislang ältesten Belege für sich fortbewegende Lebewesen sein. Von dpa


Di., 12.02.2019

Folgen für Süßwasserversorgung Forscher: Gletschervolumen war zu hoch geschätzt

Gletscher in Kirgistan. Forscher schätzen das Eisvolumen von 215.000 Gletschern auf 158.000 Kubikkilometer - deutlich weniger, als bisher angenommen.

Zürich (dpa) - Das Volumen der meisten Gletscher ist einer neuen Studie zufolge kleiner als bislang angenommen. Das habe Auswirkungen auf die Süßwasserversorgung, schreiben die Autoren. Von dpa


Mo., 11.02.2019

Forscher stellen Studie vor Künstliche Intelligenz für Diagnosen in der Kindermedizin

Kinderkrankenhaus im chinesischen Wuhan. Laut den Autoren der Studie kann entwickelte Programm Ärzten helfen, große Datenmengen zu bewältigen und Entscheidungen zu treffen, welche Patienten am dringendsten behandelt werden müssten.

Systeme mit Künstlicher Intelligenz könnten künftig Kinderärzte unterstützen und auch bei Erwachsenen seltene Erbkrankheiten erkennen. Allerdings müssen dazu genügend Daten zur Verfügung stehen. Von dpa


Mo., 11.02.2019

Über 100.000 Jahre alt Uralte Affenknochen auf Nordseegrund gefunden

Die gefundenen Fossilinen gehörten Tieren, die den noch heute am Felsen von Gibraltar lebenden Berberaffen sehr ähnlich sind.

Weimar (dpa) - Mehr als 100.000 Jahre alte Fossilien von Makaken sind vom Nordseeboden geborgen worden. Wie die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) mitteilte, ist das jüngste der Fossilien, ein Unterkieferfragment, zwischen 115.000 und 126.000 Jahre alt. Von dpa


So., 10.02.2019

Bajadasaurus pronuspinax Dinosaurier mit riesigen Stacheln entdeckt

Nachbildungen des Bajadasaurus pronuspinax, eine Dinosaurierart mit enormen Stacheln am Hals.

Neuquén (dpa) - Wesen wie aus einem Star-Wars-Film streiften vor rund 140 Millionen Jahren durch das Gebiet des heutigen Argentinien. Die Dinosaurier hatten enorme Stacheln am Hals, die teils mehr als einen Meter lang waren. Von dpa


So., 10.02.2019

Spiegeltest bestanden Fische reagieren auf ihr Spiegelbild

Ein Putzerfisch bestaunt sein Spiegelbild.

Konstanz (dpa) - Putzerfische nehmen beim Blick in einen Spiegel Markierungen auf ihrem Körper wahr und wollen sie anschließend entfernen. Das hat ein Team um Alex Jordan vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und der Universität Konstanz herausgefunden. Von dpa


Sa., 09.02.2019

Moskaus neue Weltraumpläne Erste russische Raumfahrer sollen 2031 den Mond betreten

Das Schild der Flugleitzentrale der Weltraumbehörde der Russischen Föderation Roskosmos.

Moskau (dpa) - Russland will in zwölf Jahren erstmals Kosmonauten zum Mond bringen. Nach 2031 soll es dann jedes Jahr bemannte Flüge zum Erdtrabanten geben. Das geht aus einem Dokument der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos hervor, über das die Nachrichtenagentur Ria Nowosti berichtete. Von dpa


Fr., 08.02.2019

Ernährungsbedingte Erkrankung Fehlernährung von Schwangeren erhöht Risiko für Nachwuchs

«Die Einflüsse der Übergewichtigkeit der Mutter gehen auf den Fötus über und können ihn in seiner Entwicklung beeinträchtigen», sagt Kinderärztin Ensenauer.

Wenn eine werdende Mutter schon zu Beginn der Schwangerschaft stark übergewichtig ist, steigen die gesundheitlichen Risiken für das Kind. Wie lassen sich ernährungsbedingte Krankheiten bei Kindern möglichst vermeiden? Daran forscht ein neues Institut in Karlsruhe. Von dpa


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