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Rollstuhlbasketball: 1. Bundesliga

BBC Münsterland bei den Bulls in Thüringen: Fairplay sieht anders aus

Warendorf

Dass die Rollstuhlbasketballer des BBC Münsterland bei den Bulls im thüringischen Elxleben chancenlos sein würden, war keine Überraschung. Allerdings präsentierte sich der Champions-League-Teilnehmer als mäßiger Gastgeber, klagten die Warendorfer.

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BBC-Trainer Marcel Fedde war trotz der deutlichen Niederlage zufrieden. Was ihn hingegen störte, war das unsportliche Verhalten der Gastgeber. Foto: Brandt

„Wir haben ganz gut gespielt, auch wenn es am Ende deutlich war“, sagte Trainer Marcel Fedde über die eingeplante 54:104 (31:55)-Auswärtsniederlage bei den Bulls im thüringischen Elxleben.

Was allerdings nicht so schön war, waren die Umstände. Dass die Warendorfer Erstliga-Rollstuhlbasketballer des BBC Münsterland beim Titelfavoriten chancenlos sein würden, war keine Überraschung. Allerdings präsentierte sich der Champions-League-Teilnehmer als mäßiger Gastgeber. So zum Beispiel war direkt hinter der Warendorfer Bank eine Musikbox so laut eingestellt, dass Fedde in den Auszeiten seine Spieler anschreien musste, damit diese überhaupt etwas verstehen. Hinter der Bank der Bulls gab es übrigens keine solche Box.

Damit nicht genug. Dass die Hausherren 100 Punkte machen wollten, ist völlig in Ordnung. Die letzten Sekunden aber brachten eine Aktion, die wohl einmalig ist. Es stand 101:54 für die Bulls, es waren noch zehn Sekunden zu spielen. Da ist es ungeschriebenes Gesetz in weltweit allen Ligen, den letzten Angriff nicht mehr auszuspielen. Anders die Bulls: Die machten noch einen Dreier und bejubelten den wie die Meisterschaft – Fairplay geht ganz anders.

BBC: Müller (16), Knippelmeyer (14), Lammering (9), Fakic (6), Niehaus (4), Schorp (2), Wissmann (2), Gebauer (1).

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„Wir haben ganz gut gespielt, auch wenn es am Ende deutlich war“, sagte Trainer Marcel Fedde über die eingeplante 54:104 (31:55)-Auswärtsniederlage bei den Bulls im thüringischen Elxleben.

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