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1:2 – VfL Wolfsburg stoppt Schalkes Sturmlauf Richtung Spitze

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Gelsenkirchen – Werder Bremen angreifen, Bayern München unter Druck setzen, einen weiteren „Big Point“ landen – so lauteten die ehrgeizigen Ziele des FC Schalke 04. Doch am Freitagabend platzten die vagen Meisterträume wie eine Seifenblase. Der Fußball-Bundesligist aus dem Revier musste vor dem eiskalt und clever agierenden VfL Wolfsburg kapitulieren.

„Das darf uns einfach nicht passieren. Das hat viel mit Konzentration zu tun, vorne wie hinten“, bemängelte Andreas Müller nach der bitteren 1:2-Pleite in der Veltins-Arena. Der Schalke-Manager hakte das „ohnehin nur von außen hereingetragene“ Titelthema ab: „Es ist unrealistisch, dass wir noch ganz oben ran kommen. Unser Ziel ist Platz drei.“

Der Rückschlag nach sieben Liga-Auftritten ohne Niederlage erwies sich drei Tage vor dem Champions-League-Heimspiel am Dienstag gegen den FC Porto als echter Stimmungstöter. Statt Meisterträume reifen zu lassen, schlichen die Profis wie geprügelte Hunde von Platz. „Ein Sieg wäre ein wesentlicher Schritt gewesen, sich oben festzusetzen“, haderte auch Trainer Mirko Slomka mit der vergebenen Chance gegen die „Wölfe“, die sich in den entscheidenden Situationen bissiger zeigten.

Für das Achtelfinal-Hinspiel gegen Porto, das „vielleicht bei Schalke schon in den Hinterköpfen war“, wünschte Magath dem letzten deutschen Vertreter in der Königsklasse „mehr Fortune“. Doch Glück allein wird gegen die Portugiesen nicht genügen. Trotz aller Enttäuschung sei es aber auch „ein Vorteil, dass wir so schnell wieder ein Spiel haben“, betonte Kapitän Marcelo Bordon. „Wir müssen aus dieser Niederlage lernen und es besser machen. Die Chance dazu haben wir schon am Dienstag.“ Müller glaubt nicht, dass „sich die Mannschaft durch die Niederlage umwerfen lässt“ und wünscht sich gegen Porto vor allem eines: „Einen Heimsieg ohne Gegentor.“

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