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13 Tote aus dem Münsterland – Busunglück beschäftigt erneut die Justiz

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Magdeburg/Hopsten - Das schreckliche Busunglück mit 13 Toten aus dem Münsterland kommt möglicherweise doch noch vor Gericht. Vor einem Jahr war ein Prozess gegen einen Lastwagenfahrer vorläufig eingestellt worden. Der Mann war schwer erkrankt gewesen. Er soll im Juni 2007 den Unfall auf der A 14 in Sachsen-Anhalt ausgelöst haben.

Da sich der Gesundheitszustand des 48-Jährigen verbessert habe, sei ein Prozessbeginn in den kommenden drei Monaten möglich, sagte ein Sprecher des Landgerichts Magdeburg am Donnerstag und bestätigte einen Bericht von Radio SAW.

Die 13 Todesopfer gehörten einer Seniorengruppe aus Hopsten im Kreis Steinfurt an. Es war das schwerste Busunglück in Deutschland seit 15 Jahren gewesen.

Es werde zunächst noch ein Gutachten zur Gesundheit des Angeklagten geben, hieß es. Der Mann soll sich wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Er soll am 18. Juni 2007 zwischen Dresden und Magdeburg an einem Stauende mit seinem Wagen ungebremst auf den Bus gefahren sein und ihn eine Böschung hinabgestoßen haben.

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