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125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ahlen

17-jährige Radlerin kollidiert mit Pkw: Lebensgefährliche Kopfverletzungen

Christian Wolff

Vorhelm - Lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitt eine 17-jährige Radfahrerin am Montagnachmittag auf der Dorffelder Straße. Sie war beim Versuch, die Fahrbahn zu überqueren, mit einem Pkw kollidiert. Die junge Frau musste mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Münster transportiert werden.

Die 17-Jährige, die als Auszubildende in einem nahen Gärtnereibetrieb arbeitet, war um 15.40 Uhr auf der Strontianitstraße unterwegs und wollte von dort aus die Dorffelder Straße überqueren. Nach Angaben der Polizei missachtete sie jedoch die Vorfahrt und fuhr in eiligem Tempo weiter geradeaus. Ein 49-jähriger Mann aus Sendenhorst, der zur selben Zeit mit seinem VW Passat von Ahlen in Richtung Vorhelm fuhr, startete noch ein Ausweichmanöver.

Dennoch: Eine Kollision war nicht mehr zu vermeiden. Die 17-Jährige prallte auf der Beifahrerseite des Kombis gegen die Windschutzscheibe und wurde auf die Straße geschleudert. Der VW landete im Straßengraben. Die unmittelbar nach dem Zusammenstoß verständigten Rettungskräfte konzentrierten sich ganz auf das Leben der jungen Frau. Der Sendenhorster blieb zwar unverletzt, stand beim Eintreffen der Feuerwehr jedoch unter Schock. Brandoberinspektor Ronny Pälmke, der als Einsatzleiter fungierte, forderte Rettungshubschrauber „Christoph 8“ aus Lünen an, der die Schwerstverletzte nach der Erstversorgung im Rettungswagen in die Klinik flog.

Nachbarn sprechen in diesem Bereich von einem unterschätzten Gefahrenpunkt. Und immer wieder gebe es hier prekäre Verkehrssituationen, auch mit Radfahrern. Besonders dramatisch war ein Unfall vor gut fünf Jahren, als eine Familie auf dem Rückweg vom Enniger Markt von einem Pkw erfasst wurden. Dabei kamen ein Vater und dessen Tochter ums Leben.

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