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2:3 – USC hat Pech

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-wis- Münster. Und wieder hat der USC einen Sieg bei NA. Hamburg nur hauchdünn verpasst. Im zweiten Spiel der Abstiegsrunde in der Volleyball-Bundesliga der Frauen mussten sich die Unabhängigen den Hanseatinnen gestern Abend unglücklich 2:3 (24:26, 25:20, 25:19, 21:25, 13:15) beugen. Schon das Saisonauftaktspiel im Oktober hatte Münster an gleicher Stätte knapp verloren.

Trainer Axel Büring mochte seiner Mannschaft nach zweistündigem Kampf keinen Vorwurf machen. „Sie hat das gezeigt, was sie kann. Leider ist sie dafür nicht belohnt worden. Es wäre sehr schön gewesen, wenn wir endlich auch einmal wieder auswärts gepunktet hätten“, sagte der 40-Jährige. Die nächste Chance bietet sich dem USC bereits am Ostersonntag. Um 15 Uhr ist er Gast des Köpenicker SC.

In Hamburg erwischten die Gäste einen klassischen Fehlstart. Früh lagen sie hoch zurück, ehe sie ihr Kämpferherz zeigten und Punkt um Punkt aufholten. „Am Ende hätten wir den Satz fast noch gewonnen“, konstatierte Büring.

Den Schwung aus der Endphase des ersten Durchgangs nahm der USC mit in den zweiten. Büring: „Den haben wir klar dominiert und ihn schließlich auch verdient gewonnen.“ Und auch im dritten setzte Münster die Akzente. Libera Lisa Thomsen glänzte in Abwehr und Annahme, im Angriff punktete Kapitän Andrea Berg am häufigsten.

Doch Hamburg kam zurück, glich zum 2:2 aus und gewann schließlich im Tiebreak die gesamte Partie. Vielleicht lag es daran, dass die überragende Thomsen im fünften Satz verletzt ausschied. „Rückenbeschwerden. Genaues wissen wir noch nicht“, meinte Büring.

Insgesamt zeigte der USC gestern eine durchaus ansprechende Leistung. Büring fand dennoch Ansätze zur Kritik. „In entscheidenden Situationen hat sich die Mannschaft zu passiv verhalten.“ Auf der Zuspielposition teilten sich Tasia Ryschkowa und Doreen Engel den Job. Des Trainers Beurteilung: „Manchmal gut, manchmal zu statisch. Das galt für beide.“

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