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30 Stunden Training in der Woche

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Training, Schule, Training: So sieht der Alltag von Elisabeth Seitz aus. Sie ist 15 Jahre, startet für einen Verein in Mannheim - und ist ein großes Talent im Turnen. Nun nimmt sie zum ersten Mal an Weltmeisterschaften teil, die heute beginnen. Bei den Wettkämpfen in London startet sie als Mehrkämpferin - also im Sprung, am Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Mit yango plaudert die Sportlerin über ihren Sport.

Der Stufenbarren ist eines deiner Lieblingsgeräte. Kriegt man da nicht Druckstellen an den Händen?

Elisabeth Seitz: Ja, doch, das sieht man auch schon, das ist eine ziemliche Hornhaut. Manchmal gehen die Hände auch ein bisschen auf.

Wie sieht denn dein Alltag aus?

Elisabeth Seitz: Ich stehe um Viertel nach sechs auf. Um sieben Uhr werde ich ins Training gefahren. Von halb acht bis halb zehn habe ich Training. Danach gehe ich in die Schule, dann zurück ins Training, esse da und fange meine Hausaufgaben an. Dann habe ich vier Stunden Training. Und dann mache ich daheim noch meine Hausaufgaben fertig.

Also trainierst du sechs Stunden am Tag?

Elisabeth Seitz: Ja, normalerweise schon. Dreimal die Woche. Sonst vier bis viereinhalb. In der Wochen sind es so 31 oder 32 Stunden.

Ziemlich viel. Nervt dich das Turnen nicht auch mal?

Elisabeth Seitz: Es ist eigentlich ziemlich abwechslungsreich durch die verschiedenen Geräte. Ich mache nicht immer die gleichen Übungen. Eigentlich passt das schon.

Ihr dehnt euch viel und macht Spagat. Tut der Spagat nicht weh?

Elisabeth Seitz: Nein, ich bin zwar nicht eine der beweglichsten. Aber das wird so trainiert, dass es geht. Mir fiel es immer etwas schwerer, aber ich bin so weit gedehnt, dass es reicht.

Wie bereitest du dich auf einen Wettkampf vor?

Elisabeth Seitz: Ich gehe früh ins Bett. Im Bett geht man die Übungen durch. Vor dem Wettkampf gucke ich halt, dass ich ruhig bleibe. Ich versuche, nicht die ganze Zeit darüber nachzudenken, was schlecht sein könnte.

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