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72-Stunden-Aktion: Landjugend Recke lässt Trecker und Bagger brummen

wn

Recke. Pflastern, schmirgeln, streichen und Putz erneuern hießen die Aufgaben, die während der 72-Stunden-Aktion von den Mitgliedern der Katholischen Landjugendbewegung Recke (KLJB) zu erledigen waren. Als am Donnerstag um 17.07 Uhr der Startschuss zu der bundesweiten Aktion fiel, begannen auch am neuen Friedhof in Recke die Arbeiten.

Der ursprüngliche Plan, einen Fahrradunterstand an der Hopstener Straße zu bauen, sei verworfen worden, als der Kirchenvorstand mit der Idee, am Friedhof zu arbeiten, an die KLJB herangetreten sei, erläutert Pressesprecher Patrick Bäumer. Neben den gut 40 Mitgliedern der Landjugend halfen zeitweise auch rund 20 Firmlinge des Glaubenskurses II, dass alles innerhalb von 72 Stunden erledigt war.

„Damit wir überhaupt pflastern können, müssen wir zuvor die Fläche ausschachten und einen Unterbau erstellen, auf dem wir dann die Steine legen können“, beschreibt Bäumer die notwendigen Vorarbeiten. Auch dem Streichen der Friedhofskapelle sowie der Gittertore sei das Abschmirgeln der zu bearbeitenden Fläche vorausgegangen.

Mit Treckern und Baggern, gut einem Dutzend Schaufeln, Schmirgelpapier, vielen Pinseln und einigen Litern Farbe, Schneidemaschinen für die Steine und Äxten ausgerüstet, arbeiteten die Jugendlichen meist bis in die späten Abendstunden. „Als es dunkel wurde, haben wir einfach Strahler aufgestellt“, erzählt Bäumer. Und dann sei die Arbeit weitergegangen. Auch einen Containerabstellplatz, in dem die Grünabfälle des Friedhofes untergebracht werden, richteten die Jugendlichen her.

Pannen habe es keine gegeben, so Bäumer. Und auch der Regenschauer am Freitagabend habe die Arbeiten kaum behindert. Einzig ein Bagger habe am Freitagmorgen nicht mehr funktionieren wollen, sodass über das Radio ein neuer gesucht und auch gefunden wurde, berichtet der Pressewart schmunzelnd.

Verpflegt wurden die tatkräftigen Arbeiter von dem nebenan liegenden Haus St. Benedikt. Das Mittagessen gab es jeden Tag in der Remise, sagt Bäumer dankbar. Außerdem wäre es ohne die Unterstützung der vielen Sponsoren nicht möglich gewesen, die Aufgabe erfolgreich zu erledigen.

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