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Abschied nach 25 Jahren

Tobias Chmura

Abschiedswoche deshalb, da es sich Struck nicht nehmen ließ, in den Schulen, im Paul-Gerhardt-Kindergarten, der Kreissynode und vielen Gemeindegruppierungen in den vergangenen Tagen persönlich Tschüss zu sagen.

In der proppenvollen Petruskirche nahmen die Gemeindeglieder dann noch einmal im Kollektiv Abschied, bevor der 58-jährige Struck nun seinen Ruhestand zusammen mit Ehefrau Gudrun in Ladbergen genießen wird. Während des Gottesdienstes erinnerte sich Struck an den „fröhlichen Einsatz und die beschwerlichen Anstrengungen“ in seiner Gemeinde.

25 Jahre lang war Struck Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde. Begonnen hatte er genau am 27. Juni 1982, wie Superintendent Dr. Dieter Beese erklärte. Beese verabschiedete Struck während des Gottesdienstes und würdigte im Anschluss daran den Einsatz des Geistlichen auf der Ebene der Kreissynode: „Dass die Partnerschaft zur South Bicol Conference auf den Philippinen entstanden ist, ist Dein Verdienst.“

Die Zahl der Gastredner, die nach dem Gottesdienst ein Grußwort in der Petruskirche sprachen, war lang. Klaus-Dieter Liebeck aus dem Presbyterium erinnerte vor allem an die Reisen, Freizeiten und Gemeindefahrten, die Struck begleitete, und an die zahlreichen Baumaßnahmen, die in seine Amtszeit fielen. Einen Dank sprach Liebeck auch Gudrun Struck aus, die sich jahrelang immer um den Weltladen der Gemeinde gekümmert hatte.

Konrad Runde nahm an der Feier als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Telgte teil. Ulrike Schmidt übernahm diese Aufgabe für die Gemeinde Ostbevern.

Propst Heinz Erdbürger als Vertreter der katholischen Gemeinde sagte, dass „ein Pfarrer nie in den Ruhestand geht“. In der Tat wird Struck auch weiterhin als Pfarrer Gottesdienste feiern, jedoch steht er keiner Gemeinde mehr vor.

Cornelia Wittkamp, Leiterin der Brüder-Grimm-Schule, sprach nicht nur als Vertreterin der Schulen, sondern durch die räumliche Nähe der Brüder-Grimm-Schule zur Petruskirche als Nachbarin, wie sie erläuterte. In dieser Funktion freute sie sich, „dass die Kinder die Kirchwiese oft als Sportplatz nutzen durften.“

Bei einem Imbiss am Mittag blieb für die Gemeindeglieder genug Zeit zum persönlichen Gespräch mit Pfarrer Struck. Die Gläubigen hatten zudem die Möglichkeit, sich in ein Gästebuch einzutragen.

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