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Karneval in Münster

„Ach wie schön ist Karneval“

Florian Schröder

Münster. Dem einen reichen Karl Moik und Florian Silbereisen im Fernsehen, die anderen wollen selbst im Rampenlicht stehen. Dementsprechend angespannt war die Stimmung bei der sogenanten Schlagertaufe der Narrenzunft vom Zwinger (NVZ). Im Wersehof sangen „Schlossgeist“ Werner Fehmer, Anna Hüning und die dreifache Siegerin Christine Laudick um die Gunst des Publikums.

Trotz eines glanzvollen Auftritts und Textzeilen wie „Die Mucke hier ist richtig geil“ hatte Laudick das Nachsehen. Debütantin Anna Hüning gewann den Wettbewerb mit ihrem Lied „Ach wie schön ist Karneval“ und sicherte sich den zum ersten Mal ausgesetzten Wanderpokal. „Vorher gab es nur ein Dankeschön“, erinnerte sich Ehrensenator Jürgen Laudick, der den Pokal gestiftet hat und ihn sicher gerne im vierten Jahr seiner Schwester Christine überreicht hätte.

Doch Christine Laudick ging nicht ganz leer aus. Gemeinsam mit der langjährigen Narrenzünftlerin Erika Militz und Beate Vergers, der Gründerin der „Knallbonbons“ und stellvertretenden Zeremonienmeisterin, bekam sie den Hausorden.

Die „Knallfrösche der NVZ“ feierten an diesem Abend zur Musik „Nussknackersuite“ von Tschaikowski ihre Premiere.

Den Schlusspunkt setzte Prinz Andreas III., der kurz vor der Geisterstunde eintrudelte und den Übergang des Veranstaltungsreigens in einen gemütlichen Ausklang markierte.

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