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Agieren statt reagieren die Devise

Niklas Groß

Ahlen - Zwei dicke Eier hat man der Ahlener SG da ins Nest gelegt: Erst gastiert am Gründonnerstag um 19 Uhr der Tabellenvierte aus Herringen in Ahlen, ehe die Orangenen am Ostermontag in Sendenhorst gefragt sind. Doch Trainer Dirk Reichstädter gibt sich alles andere als kleinlaut: Möglichst sechs Punkte mehr sollen seine Farben nach dem Osterwochenende auf dem Konto haben. Längst ist im Sportpark Nord die Sorge verflogen, die Konkurrenz könne die ASG vor unlösbare Aufgaben stellen. „Wer Telgte in der zweiten Hälfte derart unter Druck setzt, dem muss vor niemandem Bange sein“, versichert Reichstädter. Agieren statt reagieren lautet die Devise, den Trainingsplan diktieren nicht die Stärken des kommenden Gegners, sondern die eigenen Vorstellungen vom Spiel. Diesbezüglich sieht Reichstädter seine Farben gut aufgestellt: „Wir spielen eine sehr ordentliche Rückrunde. Jetzt müssen wir nur noch die dazugehörigen Tore machen.“ Die Nerven, so glaubt der Trainer, stünden dem steten Torerfolg im Weg: „Das Problem liegt nicht im Torschuss, sondern in den 1:1-Situationen. Die geben wir zu oft aus der Hand. Doch wenn der Knoten gegen Herringen erst einmal platzt, dann punkten wir auch.“ Überhaupt sind gegen den SVF offensiv ausgerichtete Hausherren zu erwarten - damit der hochgelobte Gäste-Sturm erst gar nicht in die Partie findet, will die ASG den Tabellenvierten in der eigenen Hälfte binden. Urlaubsbedingt fehlen der Ahlener SG Dominic Willner und Hidayet Kocak. Für Willner dürfte Dominik Schramm das Gehäuse hüten, die Kocak-Rolle im Sturm könnte Christian Alteheld übernehmen.

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