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Ahlen-Spiel unter Manipulationsverdacht

Ahlen/München - Das Spiel in der Zweiten Fußball-Bundesliga zwischen 1860 München und dem heimischen RW Ahlen am 8. Februar, das die Gäste mit 1:0 gewannen, könnte möglicherweise manipuliert worden sein. Das teilt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußballbundes (DFB) mit. Der DFB hat am Montag die Staatsanwaltschaft Bochum und die betroffenen Vereine über einen Hinweis auf...

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Ahlen/München - Das Spiel in der Zweiten Fußball-Bundesliga zwischen 1860 München und RW Ahlen am 8. Februar, das die Gäste mit 1:0 gewannen, könnte möglicherweise manipuliert worden sein. Das teilt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußballbundes (DFB) mit. Der DFB hat am Montag die Staatsanwaltschaft Bochum und die betroffenen Vereine über einen Hinweis auf eine möglicherweise beabsichtigte Spielmanipulation informiert.

Im Vorfeld der Partie hatte es laut DFB keine signifikanten Auffälligkeiten auf dem internationalen Wettmarkt gegeben, so dass eine Vorabwarnung ausblieb. In der Nachbereitung ergab sich für den Dienstleister „Sportradar“ nach Rücksprache mit der Europäischen Fußball-Union (UEFA) jedoch ein Hinweis auf eine möglicherweise beabsichtigte Spielmanipulation, über die DFB und DFL am vergangenen Samstag informiert wurden. Gelassen reagierte RW Ahlen auf das Thema: „Wir beteiligen uns nicht an irgendwelchen Spekulationen und konzentrieren uns auf die wichtige Partie am Freitag gegen Koblenz“, so Medienbeauftragte Maren Gosda.

Aus München hieß es: „Wir werden Vorverurteilungen unserer Spieler auf der Basis von Gerüchten und übler Nachrede nicht zulassen. Dabei werden wir uns auch rechtlicher Mittel bedienen. Zum Schutz unserer Spieler bitten wir insbesondere die Medien um Behutsamkeit, denn schließlich geht es hier um die Zukunft junger Menschen, für die wir eine ganz besondere Verantwortung haben“, so Geschäftsführer Manfred Stoffers.

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