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Ahlener Bouler in der Liga meisterlich

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Ahlen. „Was kann es Schöneres für einen Vorsitzenden geben, als so viele Meistertitel?“, ist Boule-Chef Jeshu Jakob mächtig stolz auf seine Leute. Nach über die gesamte Saison guten Ergebnissen bei Turnieren und Meisterschaften krönten die Pétanque-Spieler des PC La Différence Ahlen nun auch in der Liga ihre Leistungen mit ersten Plätzen und dem jeweiligen Aufstieg. Für Sebastian Bergob, einen der Topspieler des Vereins, war dies bereits der dritte Titel 2007 nach seinen Erfolgen im Einzel und im Doppel.

In der Bezirksklasse A trat unter Spielführer Eckhard Daasch Ahlens zweite Mannschaft in der Stammbesetzung mit Margarete Höhne, Hans Altgott, Guido Bergob, Eric Fabert, Manfred Grawinkel, Erwin Heinings, Werner Kirscht und Timo Stratmann an. In einem sehr ausgeglichenen Teilnehmerfeld setzten sie sich vom ersten Spieltag an in der Spitzengruppe fest und erwehrten sich ihrer Konkurrenz erfolgreich. Aus einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung muss Timo Stratmann herausgehoben werden, der als bester Tête-à-Tête-Spieler der Liga nahezu sämtliche Partien für sich entschied.

Damit führt Ahlen 2 die Tabelle nach zwölf Spielrunden mit acht Siegen an, gefolgt von Lippstadt (7) und Bielefeld 2 (5). Der Lohn ist der Aufstieg in die Bezirksliga, dem Unterbau der Regionalliga, wo man es im nächsten Jahr unter anderem mit Greven, Gestringen 2 und Paderborn 2 zu tun bekommt.

Ihre diesjährige Ausnahmestellung in der zweithöchsten NRW-Spielklasse, der Regionalliga Nord, stellten Mannschaftsführer Klaus Völkel und sein Team Abdel el Alouani, Sebastian Bergob, Kai Murek, Thomas Pyka und Reinhard Steffen gleich am ersten Spieltag unter Beweis. Hier besiegten sie alle Gegner und kamen mit 4:0 und der Tabellenführung nach Hause zurück. Diesen Spitzenplatz gaben sie an den weiteren drei Spieltagen dann auch nicht mehr ab. Nur ein einziges Mal, am dritten Spieltag, unterlagen sie Paderborn mit 1:2.

Das ergibt für die Endabrechnung ein Tabellenbild, das in den Ligen seinesgleichen sucht: In insgesamt 18 Spielrunden verbuchten die Ahlener 17 Siege und deklassierten ihre Gegner somit auf das Heftigste. Lünern auf Rang zwei liegt bereits sieben Punkte zurück, die hoch eingeschätzten Gestringer und Münsteraner haben acht Punkte weniger auf dem Konto.

Somit erscheint es gar nicht verwunderlich, dass die Ahlener „Erste“ auf Grund der guten Beziehungen und ständigen Kontakte ihres Sportwarts Guido Bergob in den letzten Jahren so hochklassige Neuzugänge aufnehmen konnte. Klaus Völkel aus Münster, Reinhard Steffen (Paderborn) und Kai Murek (Marl) suchten in einer guten Ahlener Mannschaft ihre neue sportliche Herausforderung und halfen mit, die unangefochtene Nummer eins in der Region zu werden.

In Ahlen stimmt aber auch die „Mischung“. Junge, vielversprechende Nachwuchskräfte wie Sebastian Bergob und Kai Murek spielen mit zwei „ganz alten Hasen“ zusammen. Die Erfahrung von Abdel el Alouani und Klaus Völkel aus ungezählten Liga-, Meisterschafts- und Turnierspielen sorgt für eine ausgefeilte Taktik, die sich zwar immer an den eigenen Stärken ausrichtet, aber auch die Vorzüge und Schwächen des Gegners schon nach wenigen Spielzügen erkennt und ins eigene Spiel einbezieht. Komplettiert wurden die vier Aktiven durch die Allrounder Reinhard Steffen und Thomas Pyka, der am letzten Spieltag verhindert war, durch Guido Bergob aus der „Zweiten“ aber hervorragend vertreten wurde.

Natürlich wird es im nächsten Jahr in der landesweit höchsten Spielklasse, der NRW-Liga, deutlich schwieriger. Außerdem schreibt die Sportordnung vor, dass mindestens eine Frau im Kader sein muss. Aber auch in dieser Hinsicht hat der Sportwart schon seine Fühler ausgestreckt.

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