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Neue WN-Serie

Aktiver, gesünder und leichter

Oliver Hengst

Greven - Die guten Vorsätze zum Jahreswechsel - sie waren da, wie jedes Jahr. Und wieder kam man drüber weg. Sich gesünder ernähren, mehr Bewegung, mehr auf sich Acht geben - nichts wurde draus.

Jetzt aber: Der Winter ist vorbei, Sport an der frischen Luft somit wieder möglich, im Gemüsegarten sprießt es. Die Gelegenheit ist günstig, jetzt Ernst zu machen mit einer gesünderen Ernährung und mehr Sport. Keine Chance mehr für Ausreden. Die Westfälischen Nachrichten lassen in einer neuen Serie Menschen zu Wort kommen, die sich mit Fitness auskennen - weil sie entweder etwas von gesunder Ernährung oder von den gesundheitlichen Vorteilen des Sports verstehen - oder von beidem. Die Serie soll motivieren, es fitteren Menschen gleichzutun und nun den ersten Schritt zu wagen: Auf die Plätze, fertig, los!

„Erst ists schwer. Aber nach drei bis vier Wochen geht es dann“, weiß Ulrich Habekost, der als Lauftreff-Trainer regelmäßig aus Nichtläufern Sportler macht. „Wichtig ist, ganz langsam anzufangen.“ Eine Minute Laufen und Gehen im Wechsel - mehr müsse erstmal gar nicht sein. Und langsam aber sicher werde man von dann von ganz alleine fitter und leistungsfähiger. Am Ende eines Einsteigerkurses sei fast jeder in der Lage, fünf Kilometer am Stück zu laufen. Und dann gilt es, dran zu bleiben.

Auch Willi Wällering, seit vielen Jahren „Kümmerer“ all jener, die das Sportabzeichen ablegen wollen, rät zu einem sanften Einstieg. Ein regelmäßiges Training sei allerdings unerlässlich. „Drei Mal die Woche ist optimal, wenn man Fortschritte erzielen möchte.“ Wichtig sei, beim Training, in den Körper hineinzuhören und so zu erspüren, was man ihm abverlangen könne. „Schneller wird man dann von ganz allein“, hat er herausgefunden. Sport - das ist im Übrigen nicht nur jungen Menschen vorbehalten. „Wir haben einige dabei, die schon über 80 sind“, macht Wällering allen Mut, die befürchten, dass der Zug für sie bereits abgefahren ist.

Wen Übergewicht plagt, muss auch bei der Ernährung ansetzen. Die FDH-Methode ist jedoch nicht der Königsweg zur Traumfigur, warnt Ernährungsberaterin Maria Greweling vor Crash-Kuren. „Man muss mit Gewohnheiten brechen und eine Veränderung auf Dauer hinbekommen“, sagt sie. Das Essen genießen und dennoch etwas für die Gesundheit tun - das müsse sich keineswegs ausschließen.

Finden im Übrigen auch Guido Temme und Helmut Gähr, die im Vosskotten die Kochlöffel schwingen. „Frisch kochen, bloß keine Fertiggerichte“, ist Temmes Credo. Nur dann könne man gewährleisten, keine versteckten Dickmacher zu sich zu nehmen. Und Gähr rät, gesättigte Fettsäuren - enthalten etwa in Butter und Schmalz - zu reduzieren.

Was diese und etliche weitere Experten zum Thema zu sagen haben und wie WN-Leser von den Tipps der Profis profitieren können, lesen Sie in den nächsten Wochen in der neuen Serie „Fit durchs Jahr“. Manches probiert die WN-Redaktion auch selbst aus - versprochen.

» Sie haben ihren ganz eigenen Weg zum Wunschgewicht gefunden? Sie haben ihr Leben umgekrempelt, haben die Kurve gekriegt? Sie haben eine tolle Sportart für sich entdeckt, die Sie gerne vorstellen möchten? Dann melden Sie sich in der WN-Redaktion: ' 93 68 71.

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