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Alles nur nicht langweilig

Ahlen. Mit einem wenn auch glücklichen 2:1-Heimsieg gelang Tabellenführer ASG die Revanche vor heimischer Kulisse gegen SuS Enniger. Dabei hatten die Ahlener gleich einen Blitzstart erwischt. Christian Altefeld...

Werner Diesing

Ahlen. Mit einem wenn auch glücklichen 2:1-Heimsieg gelang Tabellenführer ASG die Revanche vor heimischer Kulisse gegen SuS Enniger.

Dabei hatten die Ahlener gleich einen Blitzstart erwischt. Christian Altefeld, der für den erkrankten Christian Schramm in die Startformation gerutscht war, konnte schon nach vier Minuten die Radenz-Schützlinge mit 1:0 in Führung bringen. Nach einer Flanke von Paul Thomsen hatte Altefeld mit einem platzierten Schuss ins lange Eck dem Gästekeeper keine Chance gelassen. Aber fast postwendend kam dann der schnelle Ausgleichstreffer des SuS Enniger. Fast schon frech aber gekonnt, wie Routinier Hakan Centinkilic (9.) fast schon von der Grundlinie an ASG-Keeper Dominik Willner vorbei den Ball in die Maschen spitzelte.

Danach war zunächst wieder die ASG am Drücker. Als Altefeld im Strafraum gefoult wurde, scheiterte allerdings Milleville (17.) mit dem Foulelfmeter am starken Enniger Schlussmann. Dann war plötzlich wieder Enniger im Vorwärtsgang. Seif Ramathan (28.) verpasste allerdings die beste Chance, als er einen Kopfball knapp neben den ASG-Kasten setzte.

Nach dem Seitenwechsel hatte dann erneut die ASG den besseren Start. Einen Schuss von Thomsen (48.) konnte Ennigers Torhüter nur abklatschen lassen, Murat Gündogdus Kopfball versuchte Andreas Schmalz noch von der Linie zu kratzen, doch irgendwie landete das Leder dann doch in den Maschen zum 2:1 für die ASG. Danach kam Enniger, drückte natürlich auf den Ausgleich. Doch auch die ASG erarbeitete sich gute Chancen. Altefeld (60.) und zweimal Gündogdu (65./79.) kamen frei vor dem Gästetor zum Schuss, doch beide verfehlten das Enniger Tor. Die Vorentscheidung zugunsten der ASG fiel dann in der 80. Minute, als Enniger durch einen Platzverweis auf zehn Mann dezimiert wurde. Zwar konnten die Ahlener diese Überzahl nicht mehr zu weiteren Treffern nutzen, doch zumindest brachte man diesen 2:1-Erfolg über die Zeit. „Das war die erwartet schwere Partie gegen einen SuS Enniger, der uns einiges abverlangt hat. Letztlich war das ein glücklicher Sieg für uns. Wir hätten uns sicherlich auch nicht beschweren dürfen, wenn Enniger letztlich doch noch einen Punkt geholt hätte“, freute sich Radenz über diese geglückte Revanche in einer Partie, die alles war, nur nicht langweilig.

Ahlener SG: Willner – Söhndel, Milleville, Thomsen, Fitzon, Jasper, Wegmann, Altefeld (75. Cevic), Y. Gümüstas (70. N. Gündogdu), Ajdini, M. Gündogdu

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