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Amateurfußball in Kürze

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Landesliga

SV Mesum – SC Preußen Münster II Trotz Anlaufschwierigkeiten und nur fünf Punkten aus den ersten vier Spielen zum Saisonstart, ist Cihan Tasdelen weiterhin von seiner Mannschaft überzeugt : „Ich glaube an das große Potenzial der Spieler. Besonders die Neuen, die dieses Jahr erstmalig im Seniorenbereich mitwirken, brauchen eben ein bischen Zeit um sich umzustellen“, so Tasdelen. Besonders die vielen taktischen Fehler und die mangelnde Effektivität sieht er darin begründet. „Wenn wir das abstellen, und unser Kurzpassspiel läuft, dann können wir auch starke Mannschaften wie Mesum knacken“, ist sich der Trainer vor der schweren Auswärtsaufgabe sicher.

Bezirksliga 10 GW Gelmer – Bor. Emsdetten IIFür das Team von Marc Dillmann geht es gegen das Schlusslicht aus Emsdetten neben den zu vergebenen Punkten auch darum, ein Trauma aus der letzten Saison zu bewältigen. „Es ist schon kurios, aber da haben wir immer gegen den Letzten verloren“, erinnert sich der Trainer. Damit das dieses Mal nicht wieder passiert, hat er seine Spieler in dieser Woche intensiv auf die Aufgabe vorbereitet. Am Rande sorgte auch die Nachricht der „kurzen„ Sperren der beiden Rotsünder Sebastian Gähr (zwei Wochen) und Sören Velling (drei Wochen) für Erleichterung. „Wir hatten bei beiden die Befürchtung, dass es sogar vier Wochen werden“, so der Trainer.

SC Nienberge – GW Rheine„Wir müssen uns jetzt erst einmal fangen“, gibt Trainer Achim Leisgang nach der 0:5-Schlappe in Burgsteinfurt am vergangenen Spieltag vor. „Das war schon keine einfache Niederlage.“

Unter der Woche studierte er mit seinen Spielern nochmal intensiv die Bewegungsabläufe im Defensivbereich ein. „Wir müssen zusehen, dass wir unser Tor so lange wie möglich frei halten, denn wir nämlich kein Tor kassieren, haben wir schon sicher einen Punkt. Schießen wir dann noch eins, dann haben wir sogar drei“, so Leisgangs einfache Rechnung. Gegen den Tabellensechsten hofft er, dass einige seiner Akteure, die sich unter der Woche krank meldeten, bis Sonntag wieder fit sind.

GW Amelsbüren – Ibbenbürener SVFür Amelsbüren geht es im Duell gegen Ibbenbüren darum endlich den ersten Saisonsieg einzufahren. Zwei Unentschieden, drei Niederlagen und einige gute Vorstellungen stehen bislang zu Buche. Doch jetzt wird es für Andreas Sornigs Team höchste Zeit drei Punkte einzufahren und somit den Druck etwas von der Mannschaft zu nehmen. Schließlich peilte der Trainer vor Saisonbeginn einen Platz im vorderen tabellendrittel an. Doch schon in der Vorbereitung offenbarte die Mannschaft deutliche Schwächen, die auch im bisherigen Saisonverlauf nicht abgestellt werden konnten.

Germ. Hauenhorst – SC Münster 08Mit André Otto, André Golla und David Romero Burgos fehlen Hubert Inckmann für die Auswärtsaufgabe in Hauenhorst drei Stammkräfte. Aus der Sicht des Trainers sollte dieses jedoch kein Grund zum klagen sein: „Das ist doch mal die Gelegenheit für diejenigen in die Bresche zu springen, die sonst nicht in der Startelf stehen“, so Inckmann. „Die Substanz im Kader haben wir auf jeden Fall.“ Auch mit Blick auf die vorgegebenen Saisonziele erwartet er von seiner Mannschaft drei Punkte: „Wenn wir oben mitspielen wollen, dann müssen wir solche Spiele auf jeden Fall gewinnen“, fordert Inckmann.

Amisia Rheine – DJK GW Mecklenbeck„Wenn wir an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen, dann bin ich mir sicher, dass wir auch in Rheine punkten können“, verkündet Costa Fetsch das neue Selbstbewusstsein in Mecklenbeck. Als großer Abstiegskandidat gehandelt, steht sein Team mit acht Punkten aus den ersten fünf Spielen im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. „Wir dürfen aber auf keinen Fall nachlassen“, warnt er. „Denn unsere Stärke liegt vor allem in der Geschlossenheit und im bedingungslosen Einsatz.“ Neben den sicheren Ausfällen von Imping und Rohwald, steht auch hinter den Einsätzen Niesten-Dietrichund Malewski ein dickes Fragezeichen. Dafür steht Jahnke wieder im Kader.

TuS Saxonia Münster – BielefeldWeiterhin ungeklärt ist die Trainersituation der Damenmannschaft Saxonias. Definit ist zur Zeit nur, dass der bisherige Übungsleiter, Manfred Pohlschmidt, nicht mehr auf der Bank sitzen wird. „So wie es aussieht, werden am Wochenende Torwarttrainer Emin Bislijmi und Spielführerin Ellen Jahnke die Mannschaftsaufstellung machen“, verkündet Saxonias Obmann Horst Redemann. Zwar habe er vorher noch ein Gespräch mit einem möglichen Trainerkandidaten, doch sei es relativ unwahrscheinlich, dass dieser auch bei einer möglichen Einigung schon gegen Bielefeld auf der Bank säße. Nach nur einem Punkt aus den ersten fünf Partien, steht die Mannschaft schon gehörig unter Druck. Und auch gegen den offensivstarken Tabellenzweiten aus Bielefeld sind die Aussichten auf einen Punktgewinn bei der derzeitigen Gesamtsituation eher als gering einzuschätzen. Die Aufgabe für den den potenziellen Nachfolger wird also mit schwindender Zeit und gleichbleibender Punktzahl nicht gerade leichter.

Yilmaz Sanli

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