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Amoklauf von Blacksburg

Amokläufer-Familie unter Schutz

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Seoul/San Francisco . Die Familie des Amokläufers von Blacksburg im US-Bundesstaat Virginia steht unter dem Schutz der US-Behörden. Die Bundespolizei FBI habe die südkoreanische Botschaft in Washington informiert, dass sich die Eltern und die ältere Schwester des Schützen Cho Seung-Hui in Sicherheit befänden, teilte eine Sprecherin des Außenministeriums in Seoul am Freitag mit. Es war nicht klar, ob für die aus Südkorea stammende Familie unmittelbar Gefahr bestanden hatte. Sie sei jedoch in „Schutzgewahrsam“.

Auch am Freitag sollten rund 12.000 Schüler in der Region nach Anordnung der Schulbehörde zu Hause bleiben, berichtete der „San Francisco Chronicle“. Die Beamten hatten den obdachlosen Mann seit Mittwoch gesucht, nachdem er zuvor Familienmitgliedern und einen Pfarrer am Telefon gesagt hatte, er besitze Waffen, Sprengstoff und Gift. Er wolle ein Massaker verüben, das das Blutbad an der Universität von Blacksburg „harmlos“ erscheinen lasse.

Nach Angaben der Behörden ist der Mann schon häufiger wegen Drogenmissbrauchs aufgefallen. Möglicherweise leide er an einer Psychose. Er sei schon mehrfach im Gefängnis gewesen, zuletzt wegen häuslicher Gewalt, teilte ein Polizeisprecher mit.

In Israel sollte am Freitag einer der Helden des Universitätsmassaker an der Virginia Tech, Professor Liviu Librescu, nahe Tel Aviv beerdigt werden. Der 76-Jährige hatte sich dem Attentäter in den Weg gestellt, um seinen Studenten die Flucht zu ermöglichen.

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