1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. An der K 43 soll ein Licht aufgehen

  6. >

IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

An der K 43 soll ein Licht aufgehen

Halverde. Eigeninitiative gebührend würdigen und gleichzeitig das Projekt unterstützen war der Grund eines Besuches der RWE Westfalen-Weser-Ems AG in dieser Woche bei der Interessengemeinschaft Voltlager Damm (K 43) Rad- und Wanderweg in Halverde. Kommunalbetreuer Thomas Jablowski kam mit Pressesprecherin Ruth Brand und der Auszubildenden Carina Hoppe aus Osnabrück angereist. Zu einem Gespräch trafen sie sich bei Bernhard Gößling, dem Sprecher der Interessengemeinschaft.

Da die Besucher den Treffpunkt nicht auf Anhieb fanden, war Thomas Jablowski den Voltlager Damm rauf und runter gefahren und somit bestens im Bilde über den aktuellen Stand des Rad- und Wanderwegs. Von Bernhard Gößling ließ er sich den Werdegang des Bauprojekts erklären. 2004 wurde der Straßenausbau der K 43 beschlossen. Daraufhin habe sich die Interessengemeinschaft Voltlager Damm gegründet, die den Rad- und Wanderweg gleichzeitig mit dem Straßenausbau der K43 beantragte.

„Da zu 50 Prozent Schwerlastverkehr auf der K 43 fährt, ist es für die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen, die zum Schulbus ins Dorf radeln müssen, dringend nötig, hier einen Radweg zu bauen“, sagte Gößling. Nach einer Fahrradtour mit dem Leiter des Kreisstraßenbauamtes, Stephan Selker, kam dieses Vorhaben auf die Prioritätenliste des Kreises.

„Land und Bund tragen rund 75 Prozent der Kosten, der Rest wird vom Kreis und der Gemeinde Hopsten getragen“, bestätigte Ortsvorsteher Karl Maaßmann für die politische Seite. Inzwischen sei die Fahrbahn von 4, 80 Meter auf 5,60 Meter verbreitert worden und die Bushaltestellen-Buchten gepflastert.

„Am Rad- und Fußweg kann jetzt erst weiter gebaut werden, da der Januar doppelt so hohe Niederschläge hatte wie normal. Durch tiefliegende Flächen mit schlechten Vorflutern hatte sich Staunässe gebildet“, informierte Bernhard Gößling.

Durch Arbeitseinsätze habe die Interessengemeinschaft bereits das Strom- und Postkabel verlegt, so dass dann auch eine entsprechende Beleuchtung angebracht werden kann. Thomas Jablowski sagte daraufhin: „Diese Eigeninitiative und das Engagement dieser Gemeinschaft verdient großes Lob.“ Deshalb stellt die RWE Westfalen-Weser-Ems AG 2000 Euro zur Verfügung, um die Beleuchtung mit zu finanzieren.

Eine weitere Diskussion galt der energiesparenden Beleuchtung in den Orten. Thomas Jablowski war als Fachmann gerne bereit, Auskunft darüber zu geben. Die Zukunft liegt in Leuchtmitteln die mit energiesparenden Leuchtdioden (kurz: LED) ausgestattet werden, damit lässt sich nochmals die Hälfte an Energiekosten einsparen, erklärte Jablowski der Gemeinschaft.

Startseite