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Jobmesse-Artikel

Ansturm auf Jobmesse

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Münster. Beeindruckende Zahlen: 77 Aussteller. 3000 Stellen im Angebot. Knapp 12 000 Besucher. Die Veranstalter fassen das in einem Satz zusammen: „Die Jobmesse hat zum zweiten Mal bewiesen: Wir liegen mit unserem Angebot richtig.“

Als einen „erfolgreichen Dreiklang“ sehen sie sich dabei: die Messeagentur Barlag, das BMW-Autohaus Hakvoort und die Westfälischen Nachrichten. Deren Verlagsleiter Reinald Meyer, der am Samstagmorgen auch den offiziellen Startschuss für die zweitägige Jobmesse gab, lobte die gute Partnerschaft mit den Ausstellern und knüpfte an die Erfahrungen 2007 an: „Die Menschen aus der Region, die sich hierher aufmachen, um sich zu informieren, ins Gespräch zu kommen, die gehen mit einem guten Gefühl nach Hause.“

Warum? Ganz einfach: Die Möglichkeit, so viele unterschiedliche Branchen auf drei Etagen Stand an Stand zu finden, sei für jeden, der einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz suche, eine „tolles Angebot zur Information auf einen Blick“. Und ein „niedrigschwelliges“ dazu, ergänzt José Freitas. Der Projektleiter der Messeagentur hat aus vielen Gesprächen am Wochenende mitgenommen: „Die Besucher fühlen sich hier mit offenen Armen aufgenommen. Die lockere Atmosphäre erleichtert den Einstieg in ernsthafte Gespräche. Hemmschwellen werden da gar nicht erst aufgebaut.“

So empfindet das auch das Team der Westfalen AG: „Wir sind zum ersten Mal dabei, und wir sind überrascht, was hier los ist. Wir haben sehr gute Gespräch geführt und festgestellt, dass das in dieser Umgebung für beide Seiten angenehm ist.“

Das bestätigt auch WN-Verlagsleiter Reinald Meyer: „Die Leute interessieren sich sehr für das Medium Zeitung. Und auch für die Möglichkeiten, welche Stellen es in einem solchen Unternehmen gibt.“ Die Vielfalt überrasche oftmals: Denn natürlich biete sowohl der kaufmännische, aber auch der technische Bereich etliche Chancen. Aber auch die Arbeit der Redaktion war gefragt: „Ein junger Mann war hier, der wollte unbedingt Sportredakteur werden.“

Gezielte Vorstellungen, die hatten viele, die am Samstag oder Sonntag zur Jobmesse kamen. Und manch einer hatte sich auch schon bestens präpariert: Mit der fertigen Bewerbungsmappe in der Hand, um sie an den Ständen seines Traumberufs abzugeben.

Über „sehr guten Zulauf“ gerade von jungen Menschen freute sich auch die Handwerkskammer : „Das Interesse für handwerkliche Ausbildungen nimmt deutlich zu“, bekräftigte Claudia Fischer-Hollweg. Oftmals in Begleitung der Eltern kamen etliche, die sich bereits über einen passenden Ausbildungsplatz 2010 Gedanken machen.

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