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Fußball-Bezirksliga

Arminia Ibbenbüren erwartet Teuto Riesenbeck

wn

Tecklenburger Land. Von der Tabellensituation her mag es ein wenig überraschend wirken, was Benjamin Hettwer, Trainer des Fußball-Bezirksligisten Arminia Ibbenbüren, vor dem Derby gegen Teuto Riesenbeck (Sonntag, 14.30 Uhr, Schierloh) zu Protokoll gibt. „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“

Das mag vor allem deshalb überraschen, weil die Riesenbecker Schlusslicht sind und die schlechteste Offensive der Liga haben - anders als die DJK. Doch davon will sich Hettwer nicht blenden lassen. „Jeder weiß, wie Riesenbeck letztes Jahr durchmarschiert ist. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren, wenn wir drei Punkte mitnehmen wollen.“ Dass die Riesenbecker überhaupt so tief im Schlamassel stecken, ist für Hettwer die größte Überraschung, denn er bescheinigt dem Gegner vom Sonntag durchaus Potenzial. „Es ist für mich überraschend, wie wenig Punkte Riesenbeck hat. Ich traue der Mannschaft zu, in der Rückrunde einige mehr zu holen“, sagt Hettwer, der Riesenbeck als „unangenehm zu spielen“ charakterisiert.

Personell hat sich bei den Arminen im Vergleich zur Vorwoche nichts geändert, nur der Trainer ist krank. „Ich hoffe, Sonntag dabei sein zu könne“, so Hettwer, „aber wenn nicht, werden wir trotzdem alles tun, um drei Punkte zu holen.“ Denn abgesehen von Lotte 2 haben die Ibbenbürener Arminen alle Derbys gewonnen. „Diese Serie wollen wir ausbauen.“

Riesenbecks Trainer Christoph Büscher möchte zu Weihnachten - zumindest fußballerisch - nichts haben, sondern etwas loswerden: die Rote Laterne. „Wir wollen nicht als Letzter in die Winterpause gehen“, sagt Büscher in dem Wissen, dass dafür ein Sieg nötig sein dürfte. „Gewinnen und fertig“, lautet daher die taktische Marschroute, die er allerdings mit einem Lachen untermalt, denn dass die Trauben gegen Arminia Ibbenbüren hoch hängen, hat er mit seinem Team in der Hinrunde leidvoll erfahren müssen. „Wenn ich mich richtig erinnere, war das eine Halbzeit Sommerfußball, und in der zweiten Halbzeit haben wir es dann nicht mehr geschafft, gegenzuhalten.“

Doch auch, wenn die Riesenbecker am Tabellenende stehen, hat ihr Trainer eine Entwicklung festgestellt. „Die Fehleranfälligkeit ist besser geworden“, sagt Büscher. „Wir haben in den letzten Wochen kaum Fehler gemacht und kaum Chancen zugelassen.“ Und von daher hofft er auch drauf, aus Ibbenbüren nicht mit leeren Händen zurückzukehren. „Das wäre für die Moral wichtig.“ Mental sieht er seine Mannschaft dafür in jedem Falle gerüstet. „Wir gehen jedes Spiel selbstbewusst an, das werden wir auch am Sonntag tun.“

Fehlen werden den Riesenbeckern neben den Langzeitverletzten noch Andreas Huil, Henning Varelmann, Matthias Klostermann und Sergej Reimer, der Einsatz von Kevin Gremme ist fraglich.

Arminia Ibbenbüren: Rohlmann, Magel, Knüppe, Hölscher, Mark Walkenhorst, Torka, Drieschner, Sandherm, Spallek, Basler, Spieker, Minnerup, Bohle, Brinkkötter, Larmann.

Teuto Riesenbeck: Strohmann, Wilm, Bringemeier, Pelster, A. Schröer, Willers, Helmig, Gremme, J. Klostermann, C. Plake, N. Plake, Dierkes, Upmann, Büscher, Wullkotte.

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