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Asche lag zwei Jahre im Putzschrank

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-jp- Ahlen. Erst zwei Jahre nach ihrem Tod wird jetzt eine Ahlenerin beerdigt. Eine 39-jährige Unternehmerin hatte die Räume eines früheren Bestatters hergerichtet, als sie plötzlich eine so genannte Aschekapsel in der Hand hielt – gefüllt mit den sterblichen Überresten der Frau. Nach einem Streit hatten ihre Verwandten die geplante Urnenbestattung nicht bezahlt. Die Beerdigung fiel aus, stattdessen landete die Kapsel in einem Schrank hinter Putzmitteln. Die Unternehmerin, die dort ihr eigenes Bestattungsunternehmen eingerichtet hat, zeigte ihren Vorgänger wegen Störung der Totenruhe an. Der Mann war im Frühjahr wegen Betrugs bei der Abrechnung von Friedhofsgebühren in über 70 Fällen verurteilt worden.

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