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ATSV kontert geschickt

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Ahlen. Auch im Rückspiel reichte es diesmal für Vorwärts Ahlen nicht zu einer Revanche gegen den ATSV. Der ATSV gewann nach dem 3:2-Hinspielsieg auch zum Rückrundenstart im zweiten Derby, diesmal auswärts bei Vorwärts Ahlen mit 1:0 (0:0).

Dabei musste Vorwärts-Coach Jörg Böhle bei strömendem Regen mit ansehen, dass sein Team eigentlich von Beginn an die Partie bestimmte. Nach rund 15 Minuten erarbeiteten sich die Hausherren Großchance um Großchance, konnten aber das Leder einfach nicht im ATSV-Tor unterbringen. Gäste-Torhüter Ahmed Simsek, der trotz Verletzung im ATSV-Tor stand, musste so einige Chancen der Vorwärtsler entschärfen. Zumal die ATSV-Abwehr Grabowski und Co. fast schon zum Toreschießen förmlich einlud, brannte es da so einige Male lichterloh im Strafraum des ATSV. Doch bis zur Pause blieb es zunächst beim torlosen Unentschieden.

ATSV-Coach Orhan Kadi reagierte zum Seitenwechsel, beorderte Colak für Gülay in die Abwehr. Mehr notgedrungen musste Kadi allerdings auch Stammkeeper Simsek verletzungsbedingt austauschen. Für ihn trat Emir Namek zwischen die Pfosten, der dann auch gleich nach Wiederanpfiff so einige Male im Brennpunkt stand. Doch auch nach dem Seitenwechsel konnte Vorwärts die drückende Überlegenheit nicht in Zählbares ummünzen. Der ATSV konterte jetzt, und praktisch die zweite wirkliche Torchance der Gäste nutzte Steven Krucinski (68.) dann zur überraschenden ATSV-Führung. Der Mittelstürmer kam nach einer Gündogdu-Flanke fast schon unbedrängt zum Schuss, ließ Ellefred im Vorwärts-Tor keine Chance.

Danach forcierte natürlich Vorwärts den Angriff, aber bis auf einen Kopfball des eingewechselten André Mehring kam nicht wirklich noch Zählbares für den Gastgeber heraus. Andererseits hatten Gündogdu und Bilal Topcu sogar noch einmal nach Kontern die Chance zu erhöhen, doch letztlich blieb es beim 1:0-Auswärtssieg für den ATSV. „Wir wollten uns eigentlich für die Hinspielniederlage revanchieren, hatten das Spiel auch gut im Griff, aber vergeben kläglich unsere Chancen“, so DJK Coach Böhle nach der unnötigen Niederlage.

Vorwärts Ahlen: P. Ellefred – Huesmann, B. Ellefred, M. Prosek, S. Pälmke, Rogge (87. Mehring), Strupat, Ulbrich (72. Bühler), Grabowski, Steinhoff (70. F. Venker), M. Splett

ATSV: A. Simsek (46. E. Namek) – E. Sarac, Durmus, Gülay (46. H. Colak), S. Tapu, B. Kamil, B. Topcu, T. Teper, Krucinski, A. Topcu, N. Gündogdu

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