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Auf ganzer Linie überzeugt

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Ahlen/Harsewinkel - Jedermann-Rennen, Olympische Distanz oder Halb-Ironman, bis auf die legendäre Langstrecke des Hawaii-Klassikers gibt es beim Trispeed Triathlon in Harsewinkel alles im Angebot. Die Damen des ASC Ahlen präsentierten sich auf allen Distanzen stark, für einige Herren war der Wettkampf eine weitere Station zur Langdistanz.

Anna Hoffbauer traute sich. Zum allerersten Mal startete sie im Jedermann-Rennen über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Die Zeit (1:30:21 h) war dabei fast nebensächlich. Mit ihrem Fazit bestätigte die 18-Jährige, warum der Sport so viele Anhänger hat: „Es hat Spaß gemacht, das war bestimmt nicht mein letzter Triathlon.“ Außer ihr war noch Norbert Wesseler als Jedermann dabei, er benötige 1:12:54 h.

Dabei hatte der Sonntagmorgen gar nicht so gut angefangen. Kalt und nass präsentierte sich der Juni-Tag, in der Wechselzone deckten einige den edlen Rad-Renner zum Schutz ab. Traditionell wurde zunächst die Mitteldistanz über zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen auf die Strecke geschickt. Annika Gravemeier (4:53:13 h) war wie gewohnt souverän unterwegs und wurde mit dem zweiten Platz in der Altersklasse belohnt.

Schnellster der Männer war Dennis Jörke (4:33:18 h), gefolgt von Thomas Fischer (4:52:00 h), Ralf Kläsener (4:56:39 h) und André Schröder (5:29:56 h). Alle fünf Starter über die Mitteldistanz bereiten sich momentan auf eine Langdistanz vor.

Bereits in fünf Wochen wird Ralf Kläsener im fränkischen Roth an den Start gehen, die anderen sind Anfang September für das Rennen in Köln gemeldet.

Mit dem Ergebnis von Harsewinkel war Kläsener besser als erwartet, die gute Vorbereitung zahlte sich aus. Bei den anderen wechselten Licht und Schatten. Dennis Jörke hatte beim Laufen ein wenig Probleme, für André Schröder lief das Rennen gar alles andere als gut.

„Irgendwie hatte ich beim Radfahren keine Kraft“, grübelte er über sein Abschneiden. Wohl wissend, dass ihm noch einige Zeit bis zum großen Rennen bleibt.

Über die Olympische Distanz von 1 000 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen waren es vor allem die Damen, die ihre selbst gesteckten Ziele verfolgten und dabei gute Leistungen brachten.

Caroline Kemper (2:28:12 h) kommt immer besser in Schwung. Mit einem schnellen abschließenden Lauf sicherte sie sich den zweiten Platz der weiblichen Hauptklasse. Gudrun Kraus konnte mit ihrer Zeit von 2:33:31 h sogar ihre Altersklasse W 50 gewinnen. Uschi Kemper wurde in 2:35:42 h zweite der Altersklasse W 45. Sabine Dahmen komplettierte das Damenfeld des ASC Ahlen nach 2:48:38 h. Bei den Männern waren Sebastian Schröer (2:10:00 h), Alwin Schlesiger (2:15:00 h) und Marc Dahmen (2:23:10 h) am Start. Dabei zeigte sich Schröer beim Laufen stark verbessert, für den abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf benötigte er lediglich 40:29 Minuten.

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