1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Aufbruch in eine neue Welt

  6. >

IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

Aufbruch in eine neue Welt

wn

Lengerich/Lienen - Kurz nach 6 Uhr hob am Montag die Lufthansa-Maschine LH 1141 mit 21 Schülern und Schülerinnen an Bord vom FMO in Richtung Frankfurt ab. Von dort geht es via Washington, New York, Chicago und Dayton zu den lang ersehnten Zielen, der Lengericher Partnerstadt Wapakoneta beziehungsweise zur Lienener Schwesterstadt St. Marys im amerikanischen Bundesstaat Ohio.

Eine zweite Gruppe von sieben Schülern startet am 1. September. Eine weitere Gruppe von zwei Schülern wird am 19. August starten, um bis Ende November an der Redskin-High-School in Wapakoneta, an der Memorial-High-School in St. Marys und an der New Knoxville High-School das amerikanische Schulwesen kennen zu lernen.

Begleitet wird die erste Gruppe von Ursula Hohmann-Assig, während Dr. Brigitte Fahrenhorst-Reißner die Schüler in den beiden letzten Wochen ihres Amerika-Aufenthaltes und auf dem Rückflug betreut. Das teilt der Freundschaftsverein Lengerich-Wapakoneta mit.

Natürlich floss beim Abschied manch heimliche Träne, aber in letztlich gelöster Stimmung richteten sich die Gedanken aller Teilnehmer erwartungsvoll auf die kommenden Erlebnisse jenseits des Atlantik.

Nach mehreren Informationsabenden unter Leitung der beiden Austauschbeauftragten - Ursula Hohmann-Assig und Dr. Gaby Schmiemann - haben sich folgende Schüler und Schülerinnen entschieden, die Neue Welt kennen zu lernen: Bei Familien in Wapakoneta sind Kevin Lukas Diekstall, Lena Marie Glasmeyer, Désirée Harmel, Johanna Hilgemann, Konstantin Hinnah, Martin Hinnah, Janine Hölscher, Laura Hohmann, Philipp Lichte, Lisa Müller, Pascal Piepmeier, Helena Schleinitz, Annika Seifert, Fabian Dano Sommer, Nina Kube, Gloria Isabell Weeke und Leonie Wiethaup zu Gast. In St. Marys und New Bremen werden Lea Altesellmeier, Carmen Engels, Sara Postert und Julia Spannhoff den amerikanischen way of life erkunden. Für ein Dreimonatsprogramm an der Memorial-High-School in St. Mary´s haben sich Maximilian Matlik, Lea Miram und Greta Wiemann entschieden, die High-School in New Knoxville wird Kai Frederik Doht und Lucas Haßmann für drei Monate als Schüler aufnehmen.

Schließlich besuchen folgende vier Schüler die „Rothaut“-High-School in Wapak: Verena Brackemeyer, Gino de Silva, Marc Hoff und Yannik Lunow.

Washington und New York sind die ersten Stationen für die Schüler auf amerikanischem Boden. Washington steht nicht nur für das Weiße Haus als Regierungszentrale, sondern ist berühmt für seine Museen. Bei einer Stadtrundfahrt werden die Schüler das Kapitol, das Lincoln Memorial und den Arlington Nationalfriedhof sehen, wo unter anderem John F. Kennedy begraben ist.

Im Anschluss bieten vier Tage in New York die Chance, wenigstens einige Facetten dieser quirligen Weltmetropole zu erkunden. Nach einer Stadtrundfahrt und dem Besuch von Ground Zero werden die Schüler Eindrücke an folgenden Stationen sammeln: Times Square, Central Park, Freiheitsstatue, Einwanderer-Museum auf Ellis Island, die St. Patrick´s Kathedrale, das Hauptquartier der Vereinten Nationen. Dazu gibt es die Möglichkeit, spontan weitere Ziele anzusteuern.

Wie in jedem Jahr haben in den Partnerstädten die Gasteltern und die Sister-City-Vorstände ein attraktives Programm für die jungen Deutschen vorbereitet, wobei eine Kutschfahrt durch Wapak, das Air Force Museum in Dayton, der Besuch der Hauptstadt Columbus und die legendäre Wildwasser-Tour nur einige Höhepunkte unter vielen anderen darstellen, schreibt der Freundschaftsverein.

Der Schüleraustausch mit den amerikanischen Partnerstädten in Ohio erfreut sich bei den Schülern unmittelbar vor ihrem Eintritt in die Oberstufe des Gymnasiums großer Beliebtheit. Ein Wehmutstropfen ist allerdings die Mitteilung aus Ohio, dass ab kommendem Jahr deutlich weniger Gastschüler aufgenommen werden können. Statt 30 wie in diesem Jahr wahrscheinlich nur noch die Hälfte.

Dennoch gilt laut Mitteilung die Devise, die der amerikanische Generalkonsul Matthew G. Boyse im vergangenen Jahr in Düsseldorf dem Lengericher Bürgermeister Friedrich Prigge, Dr. Gaby Schmiemann und Dr. Hubertus Assig mit auf den Weg gegeben hat: „Unsere Regierungen arbeiten jeden Tag sehr eng zusammen, aber privates Engagement ist der Kitt unserer globalen Partnerschaft.“

Startseite