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Rot Weiss Ahlen

Aufbruchstimmung nach Aussprache

Franz Prinz

Ahlen - Mehr Begeisterung, mehr Selbstbewusstsein und mehr Aggressivität erwartet RW Ahlens Trainer Christian Wück am heutigen Freitag ab 18 Uhr von seiner Mannschaft beim Gastspiel in der Rostocker DKB-Arena, wo Gastgeber SC Hansa sicherlich noch mehr unter Druck steht als die Ahlener nach zuletzt sechs Niederlagen in sieben Spielen. Damit seine Spieler auch umsetzen, was er fordert, hat es in dieser Woche eine große Aussprache gegeben. „Ich wollte, dass die Spieler sich einmal ihren Frust von der Seele reden.“ Auch als Reinigungsprozess wollte Wück diese Zusammenkunft verstehen. „Mir ging es darum, dass die Spieler sich untereinander einmal sagen, was gut und weniger gut läuft.“ Am Ende habe es fast schon eine Aufbruchsstimmung gegeben. Die Mannschaft habe sich auf die nächsten Spiele eingeschworen und wolle vieles, was zuletzt nicht so optimal gelaufen war, verbessern.

Dies voraussichtlich auch mit mehr Kreativität im Mittelfeld, denn Nils Ole Book steht erstmals wieder im Kader, während Grover Gibson und Daniel Thioune (noch Schmerzen im Fuß) wohl frühestens Mitte bis Ende März wieder ins Geschehen auf dem grünen Rasen eingreifen können. Ob Book allerdings von Beginn an auflaufen wird, ließ Wück noch offen. ,,Dass werden Co- Trainer Bernd Heemsoth und ich noch in aller Ruhe erörtern. Zwar sieht auch Ahlens Cheftrainer „ein gewisses Risiko“ darin, einen Spieler, der noch nicht bei 100 Prozent ist, spielen zu lassen. „Aber das war vor drei Wochen im Spiel gegen Augsburg ja auch so mit Phillip Heithölter, und es ist gut gegangen.

Mit dem Training im Laufe der Woche war Wück sehr zufrieden. „Da war sehr viel Aggressivität im Spiel, deshalb bin ich zuversichtlich.“ Wichtig sei für ihn, dass seine Mannschaft die bislang praktizierte Taktik nach wie vor als richtig ansehe. „Da gab es keine negativen Aussagen.“ Dass man nicht mehr so erfolgreich sei wie noch in der Hinserie, führe er nicht darauf zurück, dass sich die Gegner besser auf sein Team einstellten. „Das liegt einzig und allein an uns.“ Seine Spieler müssten unbedingt taktisch wieder disziplinierter arbeiten. „Wenn wir unser System konsequent umsetzen, können wir jede Mannschaft in der Liga schlagen.“

Am besten schon am Freitag in der DJK-Arena, wo die Ahlener versuchen müssen, defensiv kompakt zu stehen, um vom zu erwartenden Rostocker Angriffswirbel nicht gleich überrollt zu werden. Gelingt dies, ist sogar mehr als ein Punkt möglich.

Voraussichtliche Aufstellung: Langerbein - Busch, di Gregorio, Kittner, Maul - Pelzer, Heithölter, Book - Großkreutz, Toborg, Reus.

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