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Aus dem Staub machen

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Aufgepasst beim Spazierengehen im Wald und auf dem Feld: Morgens und abends kann man dabei jetzt oft junge wilde Tiere sehen, wie Rehkitze oder kleine Wildschweine. Die kommen im Frühling auf die Welt und sind deshalb im Frühsommer noch klein.

Ein Experte hat Wanderer und Spaziergänger ermahnt, die Tierkinder nicht zu stören. Man sollte weder laut brüllen noch die Waldwege verlassen. Wenn man einen Hund dabei hat, muss man ihn an die Leine nehmen.

Manchmal kann es sein, dass man ein einsames Rehkitz entdeckt. Anfassen und Streicheln ist dann keine gute Idee. Denn meist ist das Kitz nicht allein. Die Mutter versteckt sich nur vor den Menschen und kehrt später zurück. Riecht ihr Junges dann nach Menschen, kümmert sie sich manchmal nicht mehr darum.

Richtig gefährlich werden kann es, wenn man einem Wildschwein mit Jungen begegnet. Dann darf man auf gar keinen Fall zu den Kleinen hingehen - die heißen Frischlinge. Die Mutter könnte nämlich meinen, dass man den Jungen schaden will und angreifen. Deshalb: Wenn man Wildschweine sieht, still aus dem Staub machen.

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