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Rot Weiss Ahlen

Aus „Roten Teufeln“ wurden rot-weiße Freunde

Cedric Gebhardt

Marienfeld/Ahlen - Nils Döring und Domi Kumbela kennen sich nicht erst seit ihrer (bisher kurzen) gemeinsamen Zeit bei Rot-Weiß Ahlen. Sieben Jahre ist es her, da liefen beide zusammen für die Amateure des 1. FC Kaiserslautern auf. Döring räumte in der Abwehr der Pfälzer auf, Kumbela ging für die „Roten Teufel“ auf Torejagd - ganz wie bei Rot-Weiß. Dritter im Bunde war damals übrigens auch noch Sebastian Pelzer.

Beinahe wären sich Döring und Kumbela auch in Paderborn begegnet. Doch als Döring 2008 ging, kam Kumbela gerade erst nach Ostwestfalen. Nun sind die beiden Kumpel in Ahlen wieder vereint. Den Abwehrmann freut es: „Domi ist eine absolute Bereicherung für uns. Er ist schnell, kopfballstark und hat auch schon in der Dritten Liga bewiesen, dass er Tore schießen kann.“ Zudem werde der Konkurrenzkampf im Angriff belebt. „Das kann uns nur gut tun“, meint Döring, der sich an offensiv flaue Zeiten in der vergangenen Saison erinnert. Der Gelobte selbst tritt ein wenig auf die Bremse: „Einen Stammplatz muss man sich erarbeiten. Ich werde in jedem Training Gas geben.“ Zugleich gibt Kumbela die Blumen artig zurück: „Nils ist ein guter Junge. Er lacht viel und ist für jeden Spaß zu haben. Er ist immer gut drauf, ich sehe ihn fast nie mit schlechter Laune.“

Zum Dauer-Bespaßen ist Döring zwar nicht da, dennoch schlug dieser seinem Kollegen mit offensivem Auftrag am Mittwoch eine Wette vor. Wer beim Fußball-Tennis verliert, soll dem anderen für zwei Tage die Wäsche ins Zimmer bringen. „Dann kann man ein bisschen länger im Bett bleiben und muss nicht so früh zu Willi Pott in die Wäschekammer“, grinst Nils Döring. Doch aus dem gewünschten Luxus des Längerschlafens wurde nichts. Die beiden trennten sich mit ihren jeweiligen Teams 1:1 unentschieden. So mussten am Donnerstagmorgen beide den Weg in die Wäschekammer von Willi Pott antreten.

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