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Babbel rechnet mit Ende der VfB-Krise: "Potenzial vorhanden"

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Stuttgart – Der nach der Entlassung von Trainer Armin Veh zum Teamchef beförderte Markus Babbel rechnet mit einem schnellen Ende der sportlichen Talfahrt des VfB Stuttgart. „Wir haben im Moment eine schwierige Phase, aber das Potenzial ist vorhanden. Es liegt nun an mir und dem Trainerteam, das Ruder herumzureißen“, sagte der frühere Fußball-Nationalspieler am Sonntag.

Babbel soll den Tabellenelften mit dem als Trainer verpflichteten Rainer Widmayer nach zuletzt fünf Bundesliga-Spielen ohne Sieg aus der Krise führen. „Der Glaube und Wille, Spiele zu gewinnen, muss zurückkehren. Und ich bin davon überzeugt, dass uns das auch gelingen wird“, sagte Babbel.

Als erste Maßnahmen holte der bisherige VfB-Assistenztrainer Talent Sebastian Rudy endgültig in den Profi-Kader und setzte für Montag zwei Trainingseinheiten an. „Ich will den Spielern schnell meine Philosophie nahe bringen“, erklärte der 36-Jährige und kündigte eine offensivere Spielweise an. „Wir müssen die Köpfe frei bekommen, denn es geht wieder bei Null los. Ich kenne die Mannschaft gut und weiß, dass sie charakterlich in Ordnung ist“, betonte Babbel.

Von seiner Berufung zum Teamchef zeigte er sich überrascht. „Ich fühle mich im Moment ein bisschen wie vor meinem ersten BundesligaSpiel. Es freut mich, dass der Verein mich nun so weit sieht und mir diese Rolle zutraut.“ Der gebürtige Münchner war 2004 zum VfB gewechselt und hatte 2007 zum Abschluss seiner aktiven Karriere mit den Stuttgartern die deutsche Meisterschaft gewonnen.

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