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Bagel wird Montag untersucht

André Fischer

Ahlen. Nimmt das denn gar kein Ende? Diethard von Boenigk und sein „Co“ Frank Wolters konnten am Freitag während der Partie gegen die SG Achim/Baden nach nur knapp 25 Minuten gar nicht mehr hinsehen. Was war passiert? Mittelmann Jonas Bagel, bis dato einer der aktivsten ASG-Akteure und zweifacher Torschütze, hielt sich den Oberschenkel und schied mit Verdacht auf eine Muskelverletzung aus. Bis Sonntagabend blieb es bei diesem Verdacht: „Am Montagmorgen bin ich in Münster und werde genau untersucht“, sagt Bagel, der hofft, dass er am kommenden Samstag im Münsterland-Derby beim TV Emsdetten dabei ist. Sonst wäre er neben Benedikt Schindelhauer und Stefan Pries die dritte Stammkraft, die auf Grund einer Verletzung passen müsste. Das Pech bleibt den Rot-Weißen in dieser Spielzeit treu.

„Vielleicht haben wir ja Glück und Jonas hat nur eine Zerrung, dann würde es gehen“, sagt Bundesliga-Koordinator Herbert Vogel, dem die zweite Hälfte am Freitagabend richtig Spaß gemacht hat: „Den ersten Durchgang konnte man getrost abschreiben. Was danach kam, war klasse und hat auch die Zuschauer überzeugt.“

In der Tat zeigten die Hallenherren vor 1100 am Ende begeisterten Zuschauern Kampf und Leidenschaft. Genau das, was das Publikum sehen will. Der Lohn: Obligatorisch gab es in den letzten beiden Minuten wieder stehende Ovationen für die heimischen Jungs, die sich nach der Partie artig bei ihren Fans bedankten.

Mit der Einstellung der zweiten Spielhälfte können Karsten Ganschow und Co. selbstbewusst zum Derby nach Emsdetten reisen. Ein letzter Höhepunkt einer sich dem Ende entgegen neigenden Saison, die vom Verletzungspech gekennzeichnet war. Sollte die ASG auch am letzten Spieltag ihren fünften Platz innehaben, wäre das mehr als ein Erfolg und ein gelungener Abschluss.

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