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Bange machen gilt nicht: Auch SuS spielt nur zu elft

Kristian van Bentem

Ahlen. Was ihm zu SuS Neuenkirchen einfällt? „Das ist eine Mannschaft mit elf Spielern – genau wie wir“, antwortet Andreas Zimmermann, Trainer der Westfalenliga-Kicker von RW Ahlen, lapidar. Warum sollte seine Mannschaft vor dem nächsten Auswärtsgegner SuS Neuenkirchen am Sonntag (15 Uhr) also Bammel haben? Vielleicht deshalb, weil die Gastgeber auf Platz sechs liegen, während die RWA-Reserve Schlusslicht ist und seit dem 31. August nicht mehr gewonnen hat? Doch da schüttelt Zimmermann vehement den Kopf. „Wir sind viel besser, als es die Tabelle aussagt“, beteuert er. „Nur die Ergebnisse haben zuletzt nicht gestimmt.“

Bei der jüngsten 0:4-Niederlage in Wiedenbrück war seine Truppe lange Zeit drauf und dran, für eine gute Leistung auch mal belohnt zu werden, ehe es in der Schlussphase noch vier Gegentreffer hagelte – wobei Zimmermann eine nicht unerhebliche Verantwortung beim Schiedsrichter sah. „Aber wenn wir weiterhin an uns glauben, unser Spiel durchdrücken und unsere Chancen besser nutzen, können wir in Neuenkirchen einen Sieg erzwingen“, ist der Coach überzeugt und glaubt „dass wir bald da unten rauskommen“. Dass er sich nur immer wiederholen kann, ist Zimmermann klar. „Ich habe eine junge, unerfahrene Truppe. Da muss man viel reden und die Spieler davon überzeugen, dass sie es besser können.“

Personell gibt es im Vergleich zum letzten Spiel wohl nur eine Änderung im Kader. Sedat Sener ist nach seiner Roten Karte in Wiedenbrück voraussichtlich für vier Wochen gesperrt. Hoffen darf Zimmermann aber noch auf „Hilfe von oben“. Da die Zweite Liga am Wochenende pausiert, könnte es eine „Leihgabe“ aus der ersten Mannschaft geben.

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