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Dioxin-Skandal

Bauer aus Münster darf Schweine schlachten

wn

Münster - Aus dem zurzeit vorsorglich gesperrten Schweinemastbetrieb dürfen nach Angaben der Stadt 200 Tiere geschlachtet werden. Die Analyse von Probeschlachtungen aus dieser Mastgruppe habe Messwerte zwischen 0,24 und 0,33 Pikogramm (billionstel Gramm) Dioxin pro Gramm Fett ergeben.

Der Grenzwert für Schweinefleisch beträgt ein Pikogramm. Nach dem Urteil des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Münsterland-Emscher-Lippe sind diese Werte im Bereich der überall vorhandenen Hintergrundbelastung mit Dioxin einzuordnen, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt.

Da immer noch Untersuchungsergebnisse für auf dem Hof verwendete Futtermittel ausstehen, sei ein abschließendes Urteil über eine mögliche Belastung der anderen Schweine noch nicht möglich. Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt bemühe sich, möglichst schnell diese Analyseergebnisse zu bekommen. Es stimme sich bei seinem Vorgehen mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz ab.

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