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IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

Baustellen pflastern Hopstens Wege

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Hopsten. Es tut sich etwas in der Gemeinde Hopsten. Gäbe es den Osterhasen wirklich, er hätte viele Löcher, in denen er Eier verstecken könnte. Einige befinden sich in der Kolpingstraße und der Brenninkmeyerstraße. Dort hat der ungewöhnlich harte Winter tiefe Spuren hinterlassen, die allmählich die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gefährden. Deshalb bestehe dringender Handlungsbedarf, sagt auch Bürgermeister Winfried Pohlmann.

Derzeit liegen der Verwaltung drei Angebote für eine Straßensanierung vor, bestätigte Pohlmann im Gespräch mit unserer Zeitung. Das beste solle noch in dieser Woche den Zuschlag erhalten. Verbunden sei die Auftragsvergabe „mit der Auflage, dass die Arbeiten so schnell wir möglich beginnen“.

Der Umfang der zu erledigenden Arbeiten sei durchaus „im größeren Stil“, erklärt der Verwaltungschef. Ausschlaggebend für die Vergabe sei in diesem Fall nicht der Stundenlohn, sondern der Quadratmeterpreis. Auch liegt es in der Hand des ausführenden Unternehmens, wie viele Quadratmeter des Kopfsteinpflasters erneuert beziehungsweise aufgenommen werden.

„Der Winter war extremer und länger als wir ursprünglich erwartet haben“, sagt Kämmerer Bernward Rutemöller. Daher seien im aktuellen Haushaltsansatz lediglich 10 000 Euro für die Sanierung von Gemeindestraßen angesetzt. Durch die jetzt anfallenden Arbeiten ist dieser Plan jedoch zum Scheitern verurteilt. Die Mehrausgaben werden dann bei der Jahresabschlussrechnung als überplanmäßige Ausgaben aufgeführt. Zudem rufen Bürgermeister und Kämmerer Bürger dazu auf, Schadstellen zu melden. Schließlich solle die Verkehrssicherheit in der ganzen Gemeinde gesichert sein.

Kräftig gearbeitet wird derzeit auch im Gewerbegebiet Heiliges Feld. Dort hatte bereits kurz vor Weihnachten der Teilendausbau begonnen. „Bis Mitte Mai werden die Arbeiten noch dauern“, sagt Baustellenleiter Stefan Lammers von der Firma Dallmann aus Bramsche. Fertig seien bereits zwei Drittel der Zufahrten zur neuen Straße, die entsprechend verbreitert wurde. Ebenso neu seien der Wendehammer und die Straßenabläufe.

Die lange und harte Winterzeit hat auch im Gewerbegebiet ihre Spuren hinterlassen – in Form von untätigen Arbeitern. „Im Januar und Februar konnten wir aufgrund des Wetters kaum arbeiten“, berichtet Lammers.

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