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Rot Weiss Ahlen

Beckmanns Ausfall wiegt schwer

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Ahlen. Der 1:0-Sieg gleich zum Auftakt gegen den ambitionierten Aufsteiger SC Wiedenbrück war für RW Ahlen 2 Gold wert. Aber teuer erkauft waren sie, diese drei Punkte. Denn Konstantin Beckmann, der gemeinsam mit „Wadenbeißer“ (Christel) Sefa Sahin vor der Abwehr als Doppel-Sechs „abräumte“, zog sich wenigstens eine Bänderdehnung zu, wie Physiotherapeut Wolfgang Holtz vor Ort konstatierte. „Er hat sehr viel Ruhe ausgestrahlt und unserem Spiel sehr gut getan“, befand auch RW-Trainer Manfred Christel.

Generell aber stand die Defensive meist wie eine Eins. Björn Polzin, Julian Schmidt, Marcel Stutter und Dominik Lausch verrichteten in der Viererkette souverän ihren Dienst. Und das, was doch durch die Maschen schlüpfte, wurde zur Beute des wie schon in der vergangenen Saison starken Turgay Tapu im RW-Gehäuse. Die Einsätze Tapus reduzierten sich im zweiten Durchgang allerdings erheblich, da RW nach dem 1:0-Führungstor durch Sascha Brinker in der 47. Minute ordentlich Auftrieb erhielt. Zwar blieb es bis zum Ende spannend, doch ernsthaft in Gefahr gerieten die Platzherren nicht mehr. „Ich habe schon lange nicht mehr ein so schönes Eröffnungsspiel gesehen“, freute sich Manfred Christel.

Der Ausfall Konstantin Beckmanns indes wiegt wohl schwer. Für die morgige Aufgabe bei Eintracht Rheine jedenfalls wird Christel schon am zweiten Spieltag der Saison auf A-Junioren zurück greifen müssen. Aber auch diese dürften motiviert zur Sache gehen.

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