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Rot Weiss Ahlen

Beifall zum Adieu

Cedric Gebhardt

Ahlen - Knapp 3000 Fans waren am Sonntag gekommen, um Abschied zu nehmen - von der Zweiten Bundesliga, von Spielern und Trainer Christian Hock sowie von Urgestein Willi Pott.

Der 76-Jährige wurde vor dem Spiel nicht offiziell verabschiedet, stattdessen soll er noch einmal in einem besonderen Rahmen „Adieu“ sagen können. Als die Ahlener Anhänger die RW-Ikone aber zu Beginn der Partie gegen den FSV Frankfurt lautstark forderten, machte sich Willi Pott auf, um sich zu verabschieden. Mit Sprech-Chören wurde er gefeiert, ein großes „Danke Willi“-Banner mit seinem Konterfei hing hinter dem Tor des ebenfalls mit viel Jubel verabschiedeten Sascha Kirschstein.

Als Stadionsprecher Ulf Kirschbaum „Kirsche“ für seine durchweg starken Leistungen im Dress der Rot-Weißen dankte, brandete großer Beifall auf. Eher nebenbei zur Kenntnis genommen wurden die Personalien Siebe Blondelle, Dusko Stajic, Mario Vrancic, Alain Junior Ollé Ollé und Julian Jenner, denen von der Vorstands-Delegation Heinz-Jürgen Gosda, Jörg Hellwig, Rainer Kriwat und Rüdiger Möllenhecker zum Dank ein Blumenstrauß überreicht wurde. Getrennte Wege gehen auch der Verein und Trainer Christian Hock, der von RW-Präsident Gosda am Mittelkreis umarmt wurde. Weiterhin in der Zweiten Liga bleibt Julian Holtz. Der Physiotherapeut wechselt zur kommenden Saison zu Alemannia Aachen. Dann ging´s los, die (vorerst) letzten 90 Minuten Zweitliga-Fußball daheim. Aus den Lautsprechern röhrten - wie vor jedem Heimspiel - Rammstein mit dem Lied „Feuer frei“. Doch daraus wurde leider nichts. Obwohl die Rot-Weißen tapfer und mutig den Vorwärtsgang einlegten, wollte ihnen abermals kein Tor gelingen. Weil auch der FSV Frankfurt nichts Zählbares zustande brachte, blieb es beim torlosen 0:0.

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